Er drohte zu ertrinken: Polizisten retten verletzten Adler von sinkender Eisscholle
New York (USA) - Nanu, wie hat er sich denn dahin verirrt? Am Dienstag rettete das New Yorker Polizeirevier (NYPD) einen verletzten Weißkopfseeadler, der auf einer Eisscholle notlanden musste.
In der Nähe der weltberühmten Washington-Bridge in den Vereinigten Staaten eilten die zuständigen Beamten dem König der Lüfte zur Hilfe.
Wenig später teilte das Team auf Facebook ein Video, welches den Rettungseinsatz zeigte.
"Während einer Patrouille auf dem Hudson River heute Morgen entdeckten unsere Beamten der Hafeneinheit einen verletzten Weißkopfseeadler, der auf dem Eis trieb und um Hilfe rief", schrieb das Department unter dem Beitrag.
Wie die Retter berichteten, fanden sie den erschöpften Vogel mit blutigen Flügeln auf dem großflächigen Hudson River. Nachdem sich die Einsatzkräfte vorsichtig mit einem Schiff genähert hatten, geriet der Adler auf der zerbrochenen Eisscholle in Panik.
"Alles gut, Kumpel, alles gut. Ich glaube, ihm geht es gut, ich denke, wir sind auf der sicheren Seite", sagte ein Polizist im Video. Mit einem Fangstab tasteten sich die Helfer an das verletzte Tier heran.
Mit allerhöchster Vorsicht legten die Retter dem Weißkopfseeadler die Schlaufe um den Hals. "Wir handelten schnell und brachten den Vogel in Sicherheit", kommentierte das Department.
Nach der Rettungsaktion wurde das Tier zurück in die Freiheit entlassen
Mit mehreren Decken wurde das verletzte Tier auf dem Boot warmgehalten. Nachdem die Einsatzkräfte den Vogel an Bord gesichert hatten, fuhren sie zurück ans Ufer des Hudson Rivers. Dort wurde er medizinisch betreut.
Wie das Nachrichtenportal ABC7 berichtete, konnte der Adler nach seiner Genesung in einem Tierschutzgebiet in New Jersey ausgesetzt werden.
Vieler Social-Media-Nutzer zeigten sich erfreut über den spektakulären Rettungseinsatz. Einige Facebook-Nutzer lobten das fürsorgliche Verhalten der Polizisten.
Auch auf X sorgte das Video für ordentlich Aufsehen. "Großartiger Job, Leute. Ich persönlich hätte nicht gewusst, wie ich den verletzten Vogel hätte anfassen sollen - sehr beeindruckend", kommentierte ein Nutzer auf der Plattform.
Titelfoto: Fotomontage/Screenshot/Facebook/NYPD

