Katze steckt zwei Meter unter der Erde fest: Was dann geschieht, lässt auch Helfer nicht kalt
Iowa (USA) - Ein Kätzchen hat im US-Bundesstaat Iowa vor wenigen Tagen die Herzen unzähliger Rettungskräfte beinahe zum Stillstand gebracht. In einem fast zwei Meter unter der Erde liegenden Rohr kämpfte die junge Fellnase um das blanke Überleben.
"Wir wurden wegen einer winzigen Katze benachrichtigt, die tief in ein Abflussrohr gefallen war", teilte die Tierschutzorganisation "Paws of Hope Animal Rescue" auf Facebook mit. Nachdem eine Familie auf das Tier aufmerksam geworden war, verständigte sie umgehend die Einsatzkräfte.
Nachdem die Helfer eingetroffen waren, versuchten sie das Kätzchen aus seiner misslichen Lage zu befreien - jedoch ohne Erfolg. Mehrere Stunden harrte das Team vor dem Rohr aus.
"Wir sprachen leise mit ihm, boten Futter an und warteten geduldig, in der Hoffnung, dass der Hunger die Angst überwinden würde", erklärten die Tierschützer. Nachdem selbst abgespielte Katzenlaute keine Wirkung gezeigt hatten, griffen die Helfer zur Schippe.
Über einen halben Meter tief gruben sich die Rettungskräfte vor. Dann reifte die Erkenntnis, dass das Tier auf diese Weise nicht zu erreichen sein würde.
"Wir wollten nicht aufgeben, riefen um Hilfe und wandten uns an einige Bekannte", teilten die Helfer mit. Ihr Wunsch wurde erhört: Ein Mann ließ alles stehen und liegen, um der Katze zur Hilfe zu eilen.
Katze sucht nach ihrem schlimmen Erlebnis ein neues Zuhause
Mithilfe eines Baggers konnten die Einsatzkräfte sich immer weiter zu der hilflosen Katze vorarbeiten. "Dann, nach Stunden der Sorge, des Schweißes, des Problemlösens und der Hoffnung, kam endlich der Moment. Das Kätzchen arbeitete sich rückwärts zur Öffnung vor."
Einer Helferin gelang es schließlich, das verängstigte und völlig durchnässte Tier aus dem Rohr ziehen.
Das Team brachte die erschöpfte Fellnase in Sicherheit. In einer Auffangstation wartet sie nun auf ein neues Zuhause.
Auf Facebook schwappte eine Welle der Anteilnahme auf. "Die arme Katze. Danke, dass ihr der Kleinen noch eine Chance gegeben habt - weiter so!", kommentierte ein User unter dem Beitrag der Tierretter.
Titelfoto: Fotomontage/Facebook/Screenshots/Paws of Hope Animal Rescue

