Neues von blinden, entsorgten Dackeln: So geht es den hilflosen Welpen inzwischen

Köln - Nach dem dramatischen Aussetzen zweier hilfloser Dackel-Welpen hat das Tierheim Bergheim über den eigenen Instagram-Kanal ein emotionales Update veröffentlicht.

Kurz nach ihrer Einlieferung im Tierheim Bergheim machten die Tierretter dieses Foto.  © Screenshot/Instagram/Tierheim Bergheim

Erst vor etwas mehr als zwei Wochen war das Merle-Dackel-Duo unter tragischsten Umständen ins Tierheim gekommen, jetzt scheint es den putzigen Vierbeinern aber schon etwas besser zu gehen.

Das jedenfalls schreibt das Tierheim derzeit im Netz. "Sie sind wohlauf, putzmunter und scheinen glücklicherweise doch ein bisschen sehen zu können."

Bisher waren die Tierretter nämlich davon ausgegangen, dass die beiden so gut wie blind seien.

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Viel mehr erfreuliche Nachrichten gibt es momentan aber nicht. "Dennoch sind ihre Augen aufgrund ihrer Züchtung missgebildet und müssen operiert werden", heißt es im neuesten Beitrag.

Nach wie vor gehen die Mitarbeitenden davon aus, das das namenlose Duo ihnen deshalb vor die Tür gesetzt worden war, weil sie aufgrund der Missbildungen unverkäuflich auf dem Hundemarkt seien:

"(...) eine Rasse, die im Moment leider mega angesagt ist und deshalb aus Profitgier auf Gedeih und Verderb gezüchtet wird."

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Tierheim Bergheim teilt deutliche Ansage mit

Mittlerweile haben sich die beiden süßen Vierbeiner etwas zurechtgefunden und eingelebt.  © Bildmontage: Screenshot/Instagram/Tierheim Bergheim

In der nächsten Zeit steht daher ganz besonders im Fokus, dass die Fellnasen erst mal auf die Beine kommen und gesundheitlich stabil bleiben – erst recht nach der angekündigten Augen-OP.

An Anfragen sollen Interessenten daher noch nicht denken, lautet die deutliche Ansage. Dafür seien die Merle-Dackel noch viel zu sehr auf erfahrene Hilfe angewiesen.

Denn: Die entsorgten Vierbeiner sind wie beschrieben fast blind und weiterhin orientierungslos, können sich außerdem noch immer nicht richtig auf den eigenen Pfötchen halten.

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Ebenfalls ein entscheidender Faktor in ihrer Entwicklung ist die Tatsache, dass die beiden – aufgrund von Geldgier – deutlich zu früh von der eigenen Mama getrennt wurden.

"Bitte schickt noch keine Anfragen für die Hunde, sie sind noch weit davon entfernt, vermittelt werden zu können."

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