Werra-Meißner-Kreis/Herleshausen - Den Einsatzkräften bot sich "ein dramatisches Bild", wie ein Sprecher erklärte: Auf der A4 in Osthessen geriet am Sonntagvormittag ein Pferd in einem Pferdeanhänger in eine Notlage, Polizeikräfte, Feuerwehr und eine Tierärztin eilten zur Hilfe!
Das Unglück ereignete sich gegen 10 Uhr, wie die osthessische Polizei gegenüber TAG24 auf Nachfrage erklärte.
Demnach war eine 20-jährige Frau mit Pferd und entsprechendem Anhänger auf der Autobahn in Richtung Eisenach unterwegs. Aus noch unbekannter Ursache stürzte das Tier in dem Pferdeanhänger. Die Fahrerin bemerkte die Notlage und stoppte ihren Wagen an der Rastanlage Herleshausen.
Mit ihrem Mobiltelefon wählte die 20-Jährige den Notruf, eine Streife der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld war rasch zur Stelle: "Dort bot sich ihr ein dramatisches Bild. Das Pferd war offensichtlich ausgerutscht und unglücklich gestürzt."
"Das Tier hatte sich so im Transportanhänger verkeilt, dass es sich aus eigener Kraft nicht wieder aufrichten konnte", berichtete der Sprecher weiter.
Rastanlage Herleshausen: 22 Feuerwehrkräfte und Veterinärin helfen verletztem Pferd
Die Polizeikräfte merkten schnell, dass weitere Hilfe erforderlich war, "um das Pferd wieder auf die Beine zu bekommen".
Daher alarmierten sie eine Tierärztin sowie die Feuerwehr, welche mit insgesamt 22 Einsatzkräften aus den Orten Herleshausen und Wommen ausrückte.
"Mit vereinten Kräften konnte das Pferd beruhigt werden", hieß es weiter. Die Veterinärin konnte in der Folge die oberflächlichen Wunden des Tiers vor Ort versorgen, "sodass es sich schließlich wieder aufrichten und aus der prekären Lage befreit werden konnte".
Zudem organisierten die Einsatzkräfte einen Ersatzanhänger, der zur Rastanlage Herleshausen gebracht wurde. So konnten die 20-Jährige und ihr Pferd die Fahrt Richtung Thüringen fortsetzen.