Tierische Rettungsaktion! Verletzter Kormoran sucht Notaufnahme auf

Bremen - Damit hätten die Mitarbeiter in der Notaufnahme in Bremen wohl nicht gerechnet: Am Sonntagnachmittag kam ein tierischer Patient selbstständig vorbei.

Der verletzte Wildvogel hatte einen Angelhaken im Schnabel stecken.
Der verletzte Wildvogel hatte einen Angelhaken im Schnabel stecken.  © Feuerwehr Bremen

Vor der Notaufnahme des Klinikums Links der Weser spielte sich am Sonntagmittag eine unglaubliche Szene ab. Vor der Tür der Notaufnahme hatte sich ein Kormoran bemerkbar gemacht, indem er mit dem Schnabel gegen die Scheibe der Eingangstür klopfte, teilte die Feuerwehr Bremen mit.

Sein gesundheitliches Problem: Im Schnabel des Wildvogels hatte sich ein dreifacher Angelhaken festgesetzt. Die Mitarbeiter der Notaufnahme riefen daraufhin die Feuerwehr.

Dass der Kormoran seine natürliche Scheu gegenüber den Menschen überwand, zeigt in welch extremer Not sich das Tier befand, so die Feuerwehr.

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Der Angelhaken im Schnabel des Vogels sei für diesen extrem gefährlich: Infektionen, Schmerzen und sogar Verhungern wären mögliche Folgen.

Der Kormoran kam ganz allein zur Tür der Notaufnahme und klopfte mit dem Schnabel gegen die Scheibe.
Der Kormoran kam ganz allein zur Tür der Notaufnahme und klopfte mit dem Schnabel gegen die Scheibe.  © Feuerwehr Bremen

Happy End für den Wildvogel

Zum Schluss konnte der Wildvogel wieder im Park des Klinikums freigelassen werden.
Zum Schluss konnte der Wildvogel wieder im Park des Klinikums freigelassen werden.  © Feuerwehr Bremen

Gegen 15.16 Uhr ließ sich der Wildvogel von den Feuerwehrleuten aufnehmen und sichern.

Gemeinsam mit dem medizinischen Personal vor Ort konnten sie den Angelhaken entfernen und die Wunde des Kormorans bestmöglich versorgen.

Anschließend konnte der Vogel in der Parkanlage des Klinikums in die Freiheit entlassen werden.

Titelfoto: Feuerwehr Bremen

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