Tierischer Notfall im Bahnhof: Polizistinnen machen tragische Entdeckung auf den Gleisen

Kiel - Tierischer Einsatz am Kieler Hauptbahnhof! Zwei Bundespolizistinnen machten am Dienstagnachmittag bei ihrer Streife eine ungewöhnliche Entdeckung.

Zwei Polizistinnen retteten am Dienstag im Kieler Hauptbahnhof einen verletzten Bussard von den Gleisen.  © Bundespolizeiinspektion Kiel

Auf Gleis 6a saß kurz vor dem Prellbock ein verletzter Bussard im Gleisbereich und rührte sich nicht vom Fleck.

Schnell wurde klar, dass mit dem Tier etwas nicht stimmte. Schließlich war der Vogel nicht mehr in der Lage, selbstständig das Weite zu suchen.

Die Polizistinnen sicherten umgehend den Gefahrenbereich und retteten das Tier schließlich aus den Gleisen. Äußerliche Verletzungen waren zunächst jedoch nicht zu erkennen. Nachdem der ungewöhnliche Einsatz dokumentiert worden war, wurde der Bussard gegen 16.30 Uhr an eine Wildtierauffangstation übergeben.

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Dort ergab eine erste Untersuchung jedoch einen traurigen Verdacht: Möglicherweise hat sich der Greifvogel einen Flügel gebrochen und konnte den Gleisbereich deshalb nicht mehr selbstständig verlassen. Nun kümmern sich Experten um den verletzten Vogel und hoffen auf seine vollständige Genesung.

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Wie genau der Bussard auf den Schienen landete, ist noch unklar. Nach ersten Vermutungen der Polizei könnte der tagaktive Jagdvogel auf Nahrungssuche mit einem einfahrenden Zug kollidiert oder gegen den Prellbock geflogen sein.

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