Pennsylvania (USA) - Im US-Bundesstaat Pennsylvania bot sich Rettern einer Tierschutzorganisation vor wenigen Tagen ein Bild des Grauens: Auf einem völlig verwahrlosten Grundstück kämpften 64 Hunde und zwei Katzen, eingesperrt in kleinen Käfige und Räumen, ums Überleben.
Am Mittwoch erreichte das Team von "ANNA Shelter" ein beängstigter Anruf der zuständigen Polizei. "Gestern folgten wir einem dringenden Hilferuf der PA State Police, um in einer verzweifelten Situation zu helfen, in der eine große Anzahl von Hunden sofort aus einem Haus geholt werden musste", erklärte die Organisation in einem Facebook-Beitrag am Donnerstag.
Besonders dramatisch sei in diesem Fall vor allem der Zustand der Tiere gewesen. Wie das Newsportal YourErie unter Berufung der Polizei mitteilte, befanden sich die Tiere in einem kritischen Zustand. Demnach beschrieb das Department die Fellnasen als "im Sterben liegend".
Mit einem riesigen Lkw rückten die Einsatzkräfte aus, um die Vierbeiner aus ihrem Elend zu befreien. Am Ort des Geschehens angekommen, konnten die Retter ihren Augen kaum trauen. Neben überfüllten Käfigen und vermüllten Zimmern lebten die kraftlosen tiere auf viel zu kleinem Raum.
"Nach sieben langen Stunden [...] kamen 64 Hunde/Welpen und zwei Katzen [...] in unsere Obhut", erklärte das Team. Die Retter befreiten die Tiere aus den verwahrlosten Räumlichkeiten und brachten sie anschließend in das Transportfahrzeug.
"Als wir gingen, hatten alle Tiere bereits eine erste Fütterung erhalten, waren geimpft und gegen Parasiten behandelt worden." Wie das Newsportal bekannt gab, handelte es sich bei den Hunden im Alter von drei Wochen bis acht Jahren um "eine Mischung aus Labrador und Collie".
Facebook-Nutzer sind fassungslos: "Es ist so herzzerreißend zu sehen"
Wenige Stunden nach der Rettungsaktion wurden die Hunde und Katzen von den zuständigen Helfern der Tierschutzorganisation "gereinigt und gewaschen" - bei 66 Vierbeinern ein Knochenjob. Nun plant die Auffangstation die Vermittlung der gefundenen Tiere.
In der Kommentarspalte unter dem Facebook-Beitrag ließen zahlreiche User ihrem Frust freien Lauf. Neben viel Lob für das Team aus Pennsylvania kritisierten die Nutzer vor allem das grausame Verhalten des Besitzers.
"Es ist so herzzerreißend zu sehen, wie sich Leute keine Gedanken um ihre Fellbabys machen. Keines von ihnen hat so etwas verdient. Ein großes 'Danke' an das Team", kommentierte eine Userin.