Tierschützer in Sorge: Leidet virales Hippo-Baby Moo Deng in seinem Gehege?
Si Racha (Chon Buri/Thailand) - Im vergangenen Jahr ging Hippo-Baby Moo Deng mit mehreren niedlichen Videos viral - doch online häufte sich zuletzt die Kritik an den "traurigen Lebensbedingungen" des Tieres. Nun meldete sich der Zoo zu Wort.
Die Kritik war erstmals aufgekommen, nachdem mehrere Fotos des Geheges im Khao Kheow Open Zoo, der sich rund 100 Kilometer südlich der thailändischen Hauptstadt Bangkok befindet, veröffentlicht worden waren, auf denen Kot neben dem Tier zu sehen war. Auch ein Tierschützer hatte auf die Situation des kleinen Flusspferds aufmerksam gemacht.
Wie People berichtet, wurde die Kritik so laut, dass der Zoo am vergangenen Montag eine Stellungnahme veröffentlichte. Darin bedankte er sich zunächst für die Sorge um Moo Deng, versicherte aber gleichzeitig, dass das Nilpferd "nach internationalen Standards versorgt wird".
"Die in den sozialen Medien kursierenden Bilder zeigen wahrscheinlich Tierkot, der tagsüber ausgeschieden wurde, was normales Verhalten für Flusspferde ist, die typischerweise im Wasser oder auf dem Land koten, um ihr Revier zu markieren. Das Pflegerteam entfernt den Tierkot jeden Morgen regelmäßig", hieß es.
Zoo von Moo Deng plant neues Flusspferd-Areal
Der Zoo plante zudem ein "Hippo-Dorf", also eine vorgesehene Areal-Erweiterung in der Größe von 1,6 Hektar, die "sechs Zwergflusspferden und sieben großen Flusspferden ausreichend Platz und ökologisch geeignete Lebensbedingungen bieten wird".
Es wurde auch darauf hingewiesen, dass die geplanten Bauarbeiten mit großer Vorsicht umgesetzt werden, um sicherzustellen, dass die Tiere durch die Bauarbeiten keinen Stress erleiden.
Zum Schluss rief der Zoo alle dazu auf, Vorschläge für das neue Gehege auf Facebook zu teilen.
Titelfoto: Screenshot/X/KhaokheowZoo