Kassel - Das Tier wies "erhebliche Verletzungen im Bauchbereich auf"! Im Kasseler Naherholungsgebiet Fuldaaue wurde am Sonntag ein toter Biber aufgefunden, die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.
Die Ermittler wurde gegen 12 Uhr alarmiert, nachdem Spaziergänger den toten Biber nahe dem Ufer des Bugasees entdeckt hatten.
Der Kadaver lag "neben einem Fußweg, der von der Brücke an der Segler-Gaststätte zur Vogelbeobachtungsstation führt", wie eine Sprecherin erklärte.
Bei dem toten Biber handele es sich mutmaßlich um ein Weibchen mit circa 80 Zentimeter Körperlänge, hieß es weiter.
"Nach ersten Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Tier mutwillig mit einer Schusswaffe getötet wurde", fügte die Sprecherin hinzu.
Biber-Kadaver in der Fuldaaue: Polizei in Kassel sucht Zeugen
Das Polizeipräsidium Nordhessen ermittelt nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz sowie gegen das Tierschutzgesetz. Der Biber-Kadaver wurde in ein Labor gebracht. Dort soll die genaue Todesursache des Tieres ermittelt werden.
Zudem sucht die Kassler Polizei Zeugen, die am zurückliegenden Wochenende verdächtige Beobachtungen in der Fuldaaue gemacht haben. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 05619100 entgegen.