Touristen brechen einem Babylöwen das Bein, um Fotos mit ihm zu machen

Tscheljabinsk - Diese grausame Tat wurde selbst vom russischen Präsidenten Wladimir Putin aufs Schärfste kritisiert! Touristen brachen einem Babylöwen das Bein und verletzten das Tier am Rückgrat, um Fotos mit ihm zu machen.

Nach der medizinischen Fürsorge geht es dem Löwen namens Simba Stück für Stück besser.
Nach der medizinischen Fürsorge geht es dem Löwen namens Simba Stück für Stück besser.  © Instagram/Screenshot/karendallakyan

Das kleine Löwenjunge wurde im Alter von wenigen Monaten seiner Mutter weggenommen. Die Täter waren Touristen, die sich nicht davor scheuten, für ihre Bilder eine Tierfamilie zu zerstören.

Die Tierschützer retteten den Löwen und päppelten ihn langsam wieder auf. 

Seine Geschichte wurde auf den sozialen Netzwerken von Pflegern und dem Rehabilitationszentrum für Wildtiere in Tscheljabinsk geteilt. 

Der junge Löwe wurde in einer Scheune festgehalten. 

Die Touristen fotografierten ihn nicht nur, sie fügten ihm zudem schwere Misshandlungen und tiefe Wunden zu. Sie brachen ihm unter anderem sein Bein, damit er nicht davonlaufen konnte. 

Es ist ein Wunder, dass es dem Löwen, welcher von seinen Rettern "Simba" getauft wurde, heute wieder gelingt, menschlichen Wesen zu vertrauen.

Sein Zustand war katastrophal gewesen, doch dank einiger Operationen und zahlreicher Geld- sowie Sachspenden ging es ihm langsam immer besser. Der Tierarzt Karen Dallakyan nahm sich seiner an.

Mittlerweile berichten sogar zahlreiche Medien in Russland über den grausamen Vorfall. Laut Pressemeldungen soll der Präsident Putin sogar eine genaue Untersuchung nach den Tathergang veranlagt haben. Denn die Täter wurden bislang noch nicht gefunden.

Zahlreiche User danken dem Team rund um Karen Dallakyan für ihre Fürsorge. Der Tierarzt kümmert sich um zahlreiche Lebewesen. Er hat bereits hunderten von Wildtieren geholfen, aus unerträglichen Situationen zu entkommen.

Bevorzugt hilft der Russe Tigern, doch auch Igel, Schlangen und Vögel erhalten von ihm Essen, eine Unterkunft sowie die Zuneigung, die sie benötigen, um gesund zu werden. Karen verurteilt Misshandlungen Tieren aller Art gegenüber aufs Schärfste. 

Titelfoto: Instagram/Screenshot/karendallakyan

Mehr zum Thema Tiere:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0