Tierischer Angriff: dpd-Lieferant muss Pakete liegen lassen und schnell flüchten!

Winchcombe (Großbritannien) - Ein Paketbote der "dpd-group" wurde unfreiwillig zum viralen Hit, als er vergangene Woche Opfer eines tierischen Angriffs wurde.

Erst begleitete der Truthahn nur den Boten, wenige Sekunden später griff das Tier jedoch an.
Erst begleitete der Truthahn nur den Boten, wenige Sekunden später griff das Tier jedoch an.  © Facebook/Lilly Pinchin

Familie Pinchin wunderte sich, als sie am 8. Juni zwei Pakete vor ihrem Haus fanden. Darauf befand sich eine Benachrichtigungskarte des Lieferdienstes "dpd". 

"Entschuldigung, der Truthahn ließ mich nicht allein weitergehen", stand da drauf. Ein Foto der Karte lud Tierhalterin Lilly Pinchin (21) auf Facebook hoch.

Die 21-Jährige und ihre Eltern schauten sich daraufhin das Überwachungsvideo vom Nachmittag an. Schnell klärte sich, was der Paketbote meinte. Den Videoclip lud Lilly Pinchin ebenso in das soziale Netzwerk, wo es zwischenzeitlich viral ging.

Zu sehen ist dort, wie der Lieferant aus seinem Transporter ausstieg und der Truthahn sofort zu ihm kam. Anfangs überwachte der Vogel das Geschehen kritisch. Nach wenigen Metern markierte das Tier allerdings das Ende des Weges. Weiter durfte der "dpd"-Lieferant nicht gehen.

Der Truthahn umkreiste den Mann, sprang ihn mit Schwung an und zwang den Boten schließlich dazu, ins Fahrzeug zu steigen und die Pakete an Ort und Stelle liegen zu lassen.

Truthahn-Halterin Lilly Pinchin erklärte der britischen Tageszeitung "Daily Mail" daraufhin, dass ihr "Trev", wie sie das Tier nennt, sehr besitzergreifend ist. 

Anstelle eines Wachhundes kümmert sich deshalb der Truthahn um den Schutz des Hauses, wenn niemand zu Hause ist.

Das Video vom Angriff des Wach-Truthahns

Paketbote blieb unverletzt, Pakete ohne Schäden

Schon am nächsten Tag fuhr derselbe Lieferant erneut zu dem Haus, weil er Pakete abliefern musste. Dabei traf er dieses Mal nicht auf den Truthahn, sondern auf Lillys Mutter Nadine, die sich bei ihm für den Vorfall entschuldigte.

Laut "Daily Mail" nahm es der Paketbote jedoch gelassen und scherzte mit seinen Kollegen über den tierischen Angriff. Die Päckchen sollen keine Schäden genommen haben, der Bote blieb wohl unverletzt.

"Er hat anscheinend Tanzstunden gehabt, die sich offensichtlich ausgezahlt haben", erzählte ein dpd-Sprecher der britischen Zeitung.

Titelfoto: Facebook/Lilly Pinchin

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