Urlaub wird für Hundebesitzerin zum absoluten Horror: Peanut stürzte zehn Meter in die Tiefe

Kastellaun/Hofheim/Gießen - Es sollte ein wunderschöner gemeinsamer Trip zur Festigung ihrer Bindung werden - doch er endete im totalen Desaster. Hund Peanut verletzte sich bei einem Wanderausflug in Rheinland-Pfalz nämlich schwerst und musste in der Folge einiges über sich ergehen lassen.

Gleich mehrere Operationen waren nötig - doch die Strapazen lohnten sich. Mittlerweile ist Peanut mit seinem Frauchen zurück in der Heimat Dänemark.
Gleich mehrere Operationen waren nötig - doch die Strapazen lohnten sich. Mittlerweile ist Peanut mit seinem Frauchen zurück in der Heimat Dänemark.  © Montage: Facebook/Tierschutzengel RheinMain e.V.

Dabei fing alles ganz harmonisch an. Peanut und sein Frauchen Rikke, die ursprünglich in Dänemark leben, wollten lediglich einen Bekannten in seine Dortmunder Heimat fahren. Kurzerhand entschloss sich die Hundebesitzerin dazu, den Trip für einen Wanderurlaub mit ihrem Vierbeiner zu nutzen.

Am 19. März begab sich das Duo schließlich auf eine Tour im rheinland-pfälzischen Kastellaun.

In der dortigen Burg, so erzählte es Rikke der "Frankfurter Neuen Presse", sprang der Rüde plötzlich aus einem Fenster. Scheinbar war Peanut nicht bewusst, dass es steil nach unten ging.

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Schließlich stürzte die Fellnase ganze zehn Meter in die Tiefe - und zog sich verheerende Verletzungen zu. Zwei Kreuzbänder rissen, beide Vorderbeine waren gebrochen und auch seine Lunge wurde punktiert, was zu inneren Blutungen führte.

Aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten wurde Peanut von einer Tierklinik in Hofheim schließlich in eine Klinik nach Gießen (Hessen) verlegt. Zwei Operationen und etliche Stunden und Tage des Bangens später konnten die Mediziner glücklicherweise Entwarnung geben.

Mit Halskrause und von Verbänden übersäht sah man Peanut zwar immer noch an, was er durchgemacht hatte. Mittlerweile geht es dem Hunde-Mann aber wieder so gut, dass er am gestrigen Samstag zusammen mit seinem Frauchen wieder gen Heimat reisen konnte.

Gerissene Kreuzbänder, punktierte Lunge, innere Blutungen: Am Ende kämpfte sich Peanut jedoch durch

Derweil waren der für die Betreuung weitestgehend mitverantwortliche Verein Tierschutzengel RheinMain sowie Hundebesitzerin Rikke völlig aus dem Häuschen angesichts der Spendenbereitschaft etlicher Tierfreunde, die mit Geldspenden dafür sorgten, dass sämtliche Behandlungskosten getragen werden konnte.

Im Positiven wie auch Negativen werden Peanut und seine Besitzerin diesen Urlaub sicherlich lange Zeit nicht vergessen.

Titelfoto: Montage: Facebook/Tierschutzengel RheinMain e.V.

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