Vor Augen der Eltern! Krokodil schnappt zu, enthauptet und zerreißt Jungen

Limón (Costa Rica) - In Mittelamerika ist es zur Attacke eines gigantischen Krokodils auf einen Jungen gekommen. Der kleine Julio (8) wurde erst zerrissen, dann zog das Raubtier den Jungen unter Wasser. Die Polizei stand machtlos am Flussufer.

"Die Polizisten sagten, ihnen fehle die Befugnis, um auf das Krokodil zu schießen", berichtete Don Julio Otero, Vater des kleinen Julio (†8). (Symbolbild)
"Die Polizisten sagten, ihnen fehle die Befugnis, um auf das Krokodil zu schießen", berichtete Don Julio Otero, Vater des kleinen Julio (†8). (Symbolbild)  © BRUCE BENNETT / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Familie Fernández plante eigentlich einen gemütlichen Ausflug an den Matina-Fluss, der sich durch die südamerikanische Stadt Limón in Costa Rica zieht.

Der harmlose Familienplan endete jedoch in einer Katastrophe. Dabei fiel der achtjährige Julio Otero Fernández einer Krokodil-Attacke zum Opfer.

Einem Bericht der New York Post zufolge stand das Kind knietief im Fluss, als die gigantische Panzerechse plötzlich aus dem Wasser auftauchte.

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Was danach passierte, begrub jegliche Hoffnung auf Rettung des kleinen Jungen.

Julio wurde von dem Reptil enthauptet und in dessen Maul in die Tiefen des Matina-Flusses gezogen.

Das alles passierte vor den Augen der Eltern, der vier Geschwister und weiterer Familienangehöriger.

Hinzugeeilte Polizisten hatten keine Befugnis, um auf das Raubtier zu schießen

"Das Krokodil hat den Jungen geschnappt und seinen kleinen Kopf abgerissen", beschrieb ein Augenzeuge die brutale Attacke des Urzeitkillers. Weiter heißt es: "Dann schnappte es noch mal zu und zog ihn unter Wasser."

Don Julio Otero und Margini Fernández Flores, die Eltern des Jungen, konnten nur hilflos beobachten, wie das Monsterreptil den zerrissenen Körper ihres Jungen ins Wasser zog: "Das Schwierigste war für mich, zu sehen, wie das Krokodil mit dem Körper meines Sohnes forttrieb", berichtete der traumatisierte Vater.

Eine Stunde lang soll sich das Krokodil Berichten zufolge unter Wasser aufgehalten haben, bis es auftauchte. Die verzweifelten Eltern sahen, dass es noch immer den Körper ihres Sohnes zwischen den Kiefern hielt.

Laut Berichten sollen die mittlerweile angerückten Polizisten verweigert haben, auf das Krokodil zu schießen, weil sie dafür nicht befugt gewesen seien. Am darauffolgenden Wochenende wurde die riesige Panzerechse tot aufgefunden. Die New York Post berichtet, dass sich die Jäger vom Fundort entfernt hätten, da das Erlegen dieser Tiere im Karibikstaat unter Strafe steht.

Als der Kadaver des Tieres geöffnet wurde, konnten die Bürger von Limón Knochen und Kleidung aus dem Inneren des Raubtieres herausholen - die Überreste des kleinen Julio. "Hier zählt ein Tier mehr als ein Menschenleben, das ist, was ich empfunden habe", wird der für immer traumatisierte Vater zitiert.

Titelfoto: BRUCE BENNETT / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

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