Was mäht denn da? Schaf-Alarm an der A40 - das steckt dahinter

Dortmund – Pelzige Helfer: Schafe kommen als natürliche Rasenmäher neuerdings auch in der Nähe des Ruhrschnellwegs A40 zum Einsatz.

Schafe laufen an einer eingezäunten Entwässerungsanlage der A40 vorbei und grasen.
Schafe laufen an einer eingezäunten Entwässerungsanlage der A40 vorbei und grasen.  © Roland Weihrauch/dpa

In einem Pilotprojekt an drei A40-Anschlussstellen in Dortmund und Bochum sorgen Herden aus 23, 25 und 40 Schafen seit dieser Woche dafür, dass das Gras an Entwässerungsanlagen kurz bleibt. Bei Erfolg sollen Schafe auch an weiteren Standorten mit solchen Becken zum Einsatz kommen.

Die Autobahngesellschaft arbeitet bei dem Projekt mit einem Hobbyzüchter zusammen, dem die Tiere auch weiterhin gehören.

"Das ist nicht nur nachhaltig und umweltfreundlich, sondern auch für uns – und damit den Steuerzahler – völlig kostenfrei", erklärte Frank Hoffmann von der Autobahngesellschaft Westfalen am Freitag.

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Eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer und die Tiere besteht nicht: Die Gelände mit den Entwässerungsanlagen sind eingezäunt, sodass kein Tier entwischen könne.

Zum Einsatz kommen verschiedene Schafsrassen wie etwa Schwarzkopfschafe, Merinoschafe oder Texelschafe.

Die Schafe sollen als natürliche Rasenmäher den Bewuchs in den Autobahnentwässerungsanlagen kurz halten.
Die Schafe sollen als natürliche Rasenmäher den Bewuchs in den Autobahnentwässerungsanlagen kurz halten.  © Roland Weihrauch/dpa
Die Schafherde ist eingezäunt, sodass kein Tier versehentlich auf die Autobahn gelangen kann.
Die Schafherde ist eingezäunt, sodass kein Tier versehentlich auf die Autobahn gelangen kann.  © Roland Weihrauch/dpa

Standorte des Pilotprojekts sind die A40-Anschlussstellen Dortmund-Dorstfeld, Dortmund-Kley und das Dreieck Bochum-West.

Titelfoto: Roland Weihrauch/dpa

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