Flauschig und zuckersüß: Kaschmirziegen in der Wilhelma im Baby-Glück
Stuttgart - Im Asiatischen Schaubauernhof der Stuttgarter Wilhelma herrscht derzeit reges Treiben. Kurz nach dem Osterfest hat sich bei den Kaschmirziegen gleich dreifacher Nachwuchs eingestellt.
Die drei Mitte April geborenen Jungtiere stammen von zwei verschiedenen Müttern und haben bereits kurz nach der Geburt damit begonnen, ihre Umgebung zu erkunden. Die Zicklein sind nicht nur ein optisches Highlight mit ihrem dichten, reinweißen Fell, sondern zeigen sich auch äußerst agil, teilte der Zoo mit.
Typisch für ihre Art folgen sie ihren Müttern auf Schritt und Tritt, während sie spielerisch ihre Trittsicherheit und Koordination auf der Anlage trainieren.
Die Kaschmirziege ist ursprünglich in den extremen Höhenlagen des Himalayas beheimatet. Dort sind die Tiere karger Vegetation und starken Temperaturschwankungen ausgesetzt. Ihr Markenzeichen ist dabei das Kaschmirhaar. Die Naturfaser gilt als eine der wertvollsten weltweit und bietet den Tieren eine perfekte Isolation gegen Kälte.
Erst kurz vor den Zicklein kamen bei den benachbarten Romanovschafen ebenfalls Lämmer zur Welt. Da sich beide Tierarten eine Anlage teilen, können Besucher die verschiedenen Jungtiere oft gemeinsam beobachten.
Teile der Anlage sind für Besucher zugänglich, was Begegnungen aus nächster Nähe ermöglicht. Die Tiere können sich jedoch über spezielle Schleusen jederzeit in Ruhebereiche zurückziehen, die für Menschen nicht passierbar sind. In der Nachbaranlage kann zudem ein etwa einen Monat altes Trampeltier-Fohlen entdeckt werden.
Titelfoto: Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
