Nachwuchs-Glück in der Wilhelma: Kleines Trampeltier-Mädchen erobert die Anlage

Stuttgart - Flauschig, noch ein wenig wackelig auf den Beinen, aber bereits extrem neugierig: In der Stuttgarter Wilhelma gibt es einen zuckersüßen Neuzugang. Am 13. März hat ein kleines Trampeltier-Weibchen das Licht der Welt erblickt und erkundet nun die große Außenanlage.

Das kleine Trampeltier bleibt immer dicht an der Seite von Mama Chiara.
Das kleine Trampeltier bleibt immer dicht an der Seite von Mama Chiara.  © Wilhelma Stuttgart

Für den zoologisch-botanischen Garten ist die Geburt der kleinen Stute ein echter Grund zum Feiern. Da sie ein weibliches Tier ist, stehen die Chancen besonders gut, dass sie langfristig in der Stuttgarter Herde bleiben und diese verstärken kann, teilte der Zoo auf Instagram mit.

Besucher können das kleine Fohlen ab sofort dabei beobachten, wie es gemeinsam mit Mama Chiara die Außenanlage unsicher macht und täglich ein Stückchen mutiger wird.

Mutter Chiara ist selbst ein Kind des Stuttgarter Zoos und kam dort vor 17 Jahren zur Welt. Gemeinsam mit ihrem neugeborenen Nachwuchs bildet sie das Herzstück der kleinen Herde im Bereich des Asiatischen Dorfs.

Chiaras letztes Jungtier musste ausziehen

Auch wenn das Kleine noch etwas tapsig unterwegs ist, zeigt sich bereits jetzt das typische unerschrockene Wesen seiner Art.
Auch wenn das Kleine noch etwas tapsig unterwegs ist, zeigt sich bereits jetzt das typische unerschrockene Wesen seiner Art.  © Wilhelma Stuttgart

Neben dem Mutter-Tochter-Gespann sorgen der zwölfjährige Vater Genghis und die 18-jährige Stute Faya für Trubel auf der Anlage. Dass nun Platz für die nächste Generation ist, liegt an einem Umzug im vergangenen Jahr. Chiaras letztes Jungtier aus dem Jahr 2024 hat den Südwesten im Sommer verlassen und lebt nun in einem Tierpark in Nordrhein-Westfalen.

Trampeltiere gelten als die ultimativen Überlebenskünstler der Natur. Seit Jahrtausenden trotzen sie in den extremen Lebensräumen Zentralasiens sowohl eisiger Kälte als auch glühender Hitze.

In den abgelegenen Regionen der Mongolei und Chinas leben schätzungsweise nur noch rund 1000 Wildkamele, informierte der Zoo über seine Webseite. Damit gehört die Wildform zu den am stärksten bedrohten Großsäugern weltweit. Der Tierpark Wilhelma will laut eigenen Angaben zur Erhaltung der Art beitragen.

Titelfoto: Bildmontage: Wilhelma Stuttgart

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