Partner-Team von PETA will Tiere in Ukraine retten: Dann schlägt Drohne in ihr Fahrzeug ein

Druzhkivka (Ukraine) - Diese Zusammenarbeit besteht seit Kriegsbeginn: PETA Deutschland und "Animal Rescue Kharkiv" retten seit Februar 2022 gemeinsam Tiere in der Ukraine. Die Tierschützer schrecken dabei auch nicht vor besonders gefährlichen Gebieten zurück. Am 31. August wurden zwei von ihnen in Druzhkivka in ihrem Toyota-Kleinbus von einer Drohne getroffen.

Viele Tiere konnten aus dem Kofferraum unversehrt gerettet werden. Vorne wurde der Motor hingegen von der Drohne zerstört.  © Bildmontage: YouTube/Screenshots/Animal Rescue Kharkiv

Wie PETA am Dienstag mitteilte, wurde dabei ein französischer Helfer schwer verletzt. Auch ein Tierschützer aus der Ukraine wurde so hart getroffen, dass er an einem Ohr und einem Auge operiert werden muss.

"Ein Hund überlebte den Angriff nicht. Er befand sich während des Drohnenangriffs hinter dem ukrainischen Helfer im Fahrzeug", so PETA. Zum Glück konnten alle anderen Tiere unverletzt aus dem Fahrzeug geborgen werden.

Dennoch ist die Lage derzeit sehr hart, vor allem natürlich für den schwer verletzten Franzosen. "Sein Auge ist stark verletzt, nach aktueller Prognose wird er jedoch wieder sehen können. Die Verletzung an seinem Arm muss über einen langen Zeitraum behandelt werden. Es besteht Hoffnung, dass er den Arm später wieder nutzen kann", so PETA.

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In einem von Animal Rescue Kharkiv veröffentlichten YouTube-Video ist zu sehen, dass der Toyota im Motorraum voll getroffen wurde. Aus diesem Grund überlegen die Verantwortlichen momentan, ihre Taktik zu ändern.

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YouTube-Video von Animal Rescue Kharkiv zeigt zerstörten Toyota

Die Tiere konnten zum Glück in Sicherheit gebracht werden.  © Bildmontage: YouTube/Screenshots/Animal Rescue Kharkiv

"Derzeit wird geprüft, wie Tiere aus diesen Regionen zunächst an einen sichereren Übergabepunkt gebracht werden können. Von dort könnten Helfende die Evakuierung übernehmen, ohne so weit in die unmittelbare Gefahrenzone fahren zu müssen", schreibt PETA.

Das Team suche außerdem nach einem geeigneten gepanzerten oder teilweise gepanzerten Fahrzeug und prüfe aktuell eine mögliche Option.

Bislang habe man auf solche Fahrzeuge verzichtet, da sie für die Einsätze eigentlich zu schwer und zu langsam seien, so die Tierschutzorganisation.

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Wer PETA und ihre Partnerorganisationen unterstützen möchte, findet alle wichtigen Informationen auf ihrer Website.

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