"Sound of Peace": Großes Konzert für Frieden in Ukraine am Brandenburger Tor

Berlin - "Stop War!": Unter diesem Motto werden am kommenden Sonntag zahlreiche Künstler in Berlin auftreten, um gegen den Krieg in der Ukraine zu demonstrieren.

Neben vielen anderen Künstlern wird am Sonntag unter anderem Deutschrock-Legende Peter Maffay (72) am Brandenburger Tor dem Frieden seine Stimme leihen.
Neben vielen anderen Künstlern wird am Sonntag unter anderem Deutschrock-Legende Peter Maffay (72) am Brandenburger Tor dem Frieden seine Stimme leihen.  © Christoph Soeder/dpa

Ein Solidaritätsbündnis aus Kunst- und Kulturschaffenden hat sich unmittelbar nach dem Ausbruch des Krieges zur Initiative "Sound of Peace" zusammengefunden, um ihre Stimmen für den Frieden zu erheben.

Die musikalische Friedenskundgebung wird am 20. März von mittags bis spät in den Abend auf einer großen Bühne vor dem Brandenburger Tor stattfinden.

Angesagt haben sich dafür unter anderem bekannte Stars und Gruppen wie Peter Maffay (72), Gentleman (46), Silbermond, Revolverheld, "The Voice Kids"-Teilnehmerin Zoe Wees (19) oder auch Michael Patrick Kelly (44).

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Zudem werden viele politische und gesellschaftliche Redner und Helfer erwartet, die zwischen den musikalischen Darbietungen auf der Bühne zu Wort kommen.

Doch mit dem Konzert soll nicht nur ein Zeichen für Demokratie und Menschenrechte gesetzt werden, sondern das Event ist mit einer Spendenaktion verbunden, um die Opfer des Krieges in der Ukraine zu unterstützen.

ProSieben und SAT.1 übertragen Konzert am Brandenburger Tor live im Fernsehen

Die Initiative "Sound of Peace" ist ein Solidaritätsbündnis aus Kunst- und Kulturschaffenden, das sich unmittelbar nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine zusammengefunden hat.
Die Initiative "Sound of Peace" ist ein Solidaritätsbündnis aus Kunst- und Kulturschaffenden, das sich unmittelbar nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine zusammengefunden hat.  © Sat.1/ProSieben

ProSieben und SAT.1 senden ab Mittag live vom Brandenburger Tor, sodass die Zuschauer die Veranstaltung auch am heimischen Fernsehgerät verfolgen können.

"Dem Frieden immer wieder eine laute Stimme zu geben ist für uns viel einfacher als für viele Menschen auf der Welt – insbesondere in Russland. Der Journalistin Marina Ovsyannikova, die im russischen Fernsehen ein mutiges Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine gesetzt hat, drohen dort jetzt mehrere Jahre Haft", sagt Senderchef Daniel Rosemann (41).

Und weiter: "Unsere Freiheit müssen wir nutzen, um immer wieder unsere Solidarität und unsere Unterstützung für die Menschen in der Ukraine zu zeigen."

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Der geplante Freedom Day, an dem ursprünglich alle Corona-Beschränkungen fallen sollten, wird so also doch noch zu einem echten Tag für den Frieden.

Titelfoto: Montage: Christoph Soeder/dpa, Sat.1/ProSieben

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