Ukraine-Krieg: Festnahme nach tödlichem Angriff auf Kiewer Umland

Ukraine - Im Ukraine-Krieg gibt es kaum sichtbare diplomatische Fortschritte. Nun verlautet aus dem Weißen Haus, dass US-Präsident Trump den ukrainischen Präsidenten Selenskyj erwartet.

Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj soll erneut auf und US-Präsident Donald Trump treffen. (Archivfoto)  © Ukraine Presidency/Ukrainian Pre/Planet Pix via ZUMA Press Wire/dpa

US-Präsident Donald Trump will kommenden Dienstag Regierungskreisen zufolge den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus empfangen.

Ein entsprechender Besuch sei geplant, teilte ein Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur mit. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. 

Selenskyj bestätigte in einer Videobotschaft am Abend das Treffen mit dem US-Präsidenten. Bei den Gesprächen gehe es vor allem um weitere US-amerikanische Unterstützung für ein Ende des Krieges. Auch eine Stärkung der Flugabwehr habe Priorität, sagte er.

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25. Juli, 16.51 Uhr: Festnahme nach tödlichem Angriff auf Kiewer Umland

Nach dem tödlichen russischen Angriff auf eine Veranstaltung mit einer geplanten Waffenausstellung im Kiewer Umland ist in der Ukraine nach Behördenangaben der Hauptorganisator festgenommen worden.

Ihm sei mitgeteilt worden, dass er der Fahrlässigkeit im Amt, die zum Tod von Menschen geführt habe, verdächtigt werde, erklärte der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko bei Telegram. Hinter dem Angriff stecke Russland, sagte Krawtschenko. Es würden aber Umstände geprüft, die das Ausmaß der Tragödie vergrößert haben könnten.

Am Freitagmittag waren bei einem russischen Raketenangriff westlich von Kiew zehn Menschen getötet und etwa 100 verletzt worden.

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Mindestens zehn Menschen sind bei einem Angriff auf eine Veranstaltung in der Nähe von Kiew getötet worden. Nun wurde der Organisator festgenommen. (Symbolfoto)  © Felipe Dana/AP/dpa

25. Juli, 14.56 Uhr: Tote und Verletzte nach russischen Angriff in Saporischschja

Bei einem russischen Angriff auf die Großstadt Saporischschja ist mindestens eine Frau getötet worden.

Mindestens elf weitere Menschen seien verletzt worden, teilte Gouverneur Iwan Fedorow mit. Unter den Verletzten sind demnach auch drei Kinder im Alter von drei, fünf und sieben Jahren. Fedorow veröffentlichte Fotos, die massive Zerstörungen von Häusern zeigen. 

Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg.

25. Juli, 13.28 Uhr: Tote nach ukrainischen Angriffen

Bei ukrainischen Drohnenangriffen sind nach Angaben der Besatzungsbehörden im russisch besetzten Teil des südukrainischen Gebiets Saporischschja mindestens acht Menschen getötet worden.

Weitere 14 seien verletzt worden, teilte der von Moskau eingesetzte Verwaltungschef Jewgeni Balizki mit. Unter den Opfern seien auch Minderjährige. Der Angriff in der Nacht traf demnach eine touristische Einrichtung in der Siedlung Kyryliwka im Kreis Melitopol. Die Angaben sind unabhängig nicht überprüfbar.

25. Juli, 8.18 Uhr: Österreich - "Turbo-Beitritt auf Antrag" für Ukraine in EU geht nicht

Österreich hat sich gegen einen schnellen Beitritt der Ukraine in die Europäische Union ausgesprochen.

Europaministerin Claudia Bauer von der konservativen ÖVP übte dabei auch Kritik an Präsident Wolodymyr Selenskyj. "Der ukrainische Präsident ist meinem Eindruck nach in den letzten Monaten häufiger dadurch aufgefallen, dass er der EU am liebsten ein Beitrittsdatum diktieren möchte", sagte Bauer der "Welt am Sonntag". "Ein Turbo-Beitritt auf Antrag - das geht natürlich nicht."

25. Juli, 8.16 Uhr: Tote nach russischem Drohnenschlag auf Sumy

Bei russischen Drohnenangriffen sind in der nordostukrainischen Stadt Sumy mindestens zwei Männer getötet worden.

In Sumy sind bei Angriffen mindestens zwei Männer getötet worden.  © Uncredited/Ukrainian Emergency Service via AP/dpa

Drei weitere seien verletzt worden, teilte der geschäftsführende Bürgermeister der Großstadt, Artem Kobsar, bei Telegram mit. Bei den Angriffen seien eine Tankstelle, das Dach eines Mehrfamilienwohnhauses und ein nicht genanntes Infrastrukturobjekt beschädigt worden. Russische Truppen sind etwa 20 Kilometer von Sumy entfernt.

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