Ukraine-Krieg: Selenskyj warnt vor neuem massiven russischen Angriff

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Ukraine - Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew und andere Landesteile erneut massiv mit Raketen und Drohnen angegriffen.

Wolodymyr Selenskyj (48) hofft auf ein diplomatisches Ende des Kriegs.
Wolodymyr Selenskyj (48) hofft auf ein diplomatisches Ende des Kriegs.  © Michael Kappeler/dpa

Dabei gab es Behördenangaben zufolge landesweit insgesamt neun Tote und fast 100 Verletzte.

Im Zentrum von Kiew waren in der Nacht heftige Explosionen zu hören. Dabei seien laut Militärverwalter Tymur Tkatschenko mindestens vier Menschen getötet und 58 weitere verletzt worden. Mehrere Gebäude wurden demnach beschädigt und gerieten in Brand.

Viele Einwohner suchten Zuflucht in U-Bahn-Stationen und Luftschutzkellern. Kurzzeitig kam es auch zu Stromausfällen und Problemen bei der Wasserversorgung. Im Morgengrauen zeugten schwarze Rauchwolken über dem Zentrum von Bränden im Stadtgebiet.

Ukraine-Krieg: US-Außenminister bezichtigt Selenskyj der Lüge
Ukraine Ukraine-Krieg: US-Außenminister bezichtigt Selenskyj der Lüge

Alle relevanten Informationen zum Geschehen in der Ukraine und Russland gibt es hier im TAG24-Newsticker.

2. Juni, 22.11 Uhr: Selenskyj warnt vor neuem massiven russischen Angriff

Nach einem schweren russischen Angriff mit vielen Toten und Verletzten in der Nacht zu Dienstag warnt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) erneut vor einer großen Attacke.

Noch in dieser Nacht könne es zu einem massiven Angriff kommen, sagte er unter Berufung auf Geheimdienstinformationen in seiner abendlichen Videobotschaft. Erst in der Nacht auf Dienstag hatte Russland die Ukraine erneut mit schweren Luftangriffen überzogen. Selenskyj sprach von 22 Toten und 130 Verletzten. 

Selenskyj sagte weiter, Russland stufe ukrainische Unternehmen, die Fortschritte bei der Entwicklung und Produktion von Raketen machten, als vorrangige Ziele ein. Die Ukraine werde darauf reagieren. 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hat Geheimdienstinformationen erhalten, die auf einen erneuten massiven russischen Angriff in der Nacht zu Mittwoch hindeuten.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hat Geheimdienstinformationen erhalten, die auf einen erneuten massiven russischen Angriff in der Nacht zu Mittwoch hindeuten.  © Ludovic Marin/POOL AFP/dpa

2. Juni, 21.07 Uhr: Opferzahlen steigen nach russischem Angriff weiter

Die Zahl der zivilen Todesopfer in der Ukraine nach dem verheerenden russischen Angriff in der Nacht ist nach Behördenangaben auf mehr als 20 gestiegen.

In der Millionenstadt Dnipro seien die Such- und Rettungsarbeiten abgeschlossen, schrieb der Militärgouverneur der Region Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, bei Telegram. Allein in Dnipro sind demnach 16 Tote zu beklagen, darunter vier Kinder. 42 Menschen wurden dort verletzt. Mindestens drei Kinder seien getötet worden.

Auch in der Hauptstadt Kiew steigt die Zahl der Toten. "Ein Verletzter ist im Krankenhaus gestorben", teilte Bürgermeister Vitali Klitschko (54) mit. Später bezifferte er die Anzahl der Opfer in Kiew auf 6 Tote und 66 Verletzte.

Mit Drohnen, Marschflugkörpern, ballistischen Raketen und auch Hyperschallwaffen ist die Ukraine – wie hier Kiew – durch Russland attackiert worden.
Mit Drohnen, Marschflugkörpern, ballistischen Raketen und auch Hyperschallwaffen ist die Ukraine – wie hier Kiew – durch Russland attackiert worden.  © Patryk Jaracz/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

2. Juni, 6.07 Uhr: Massive russische Luftangriffe auf Kiew - Tote und Verletzte

Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew und andere Landesteile erneut massiv mit Raketen und Drohnen angegriffen.

Dabei gab es Behördenangaben zufolge landesweit insgesamt neun Tote und beinahe 100 Verletzte.

Im Zentrum von Kiew waren in der Nacht heftige Explosionen zu hören. Dabei wurden in der Dreimillionenstadt mindestens vier Menschen getötet und 58 weitere verletzt, wie Militärverwalter Tymur Tkatschenko auf der Plattform Telegram schrieb.

Feuerwehrleute arbeiten an einem brennenden Gebäude nach einem russischen Raketenangriff.
Feuerwehrleute arbeiten an einem brennenden Gebäude nach einem russischen Raketenangriff.  © Efrem Lukatsky/AP/dpa

1. Juni, 22.11 Uhr: "Operation Spinnennetz" trifft Russland laut Selenskyj schwer

Die Ukraine hat Russland mit der vor einem Jahr begonnenen "Operation Pawutina (Spinnennetz)" nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj schwer in Bedrängnis gebracht.

"Diese Operation hat vieles verändert", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Zu dieser Operation gehörten neben dem Einsatz neuer, weitreichender Drohnen gegen die russische Erdöl- und Militärindustrie auch gezielte und koordinierte Kommandoeinsätze hinter den feindlichen Linien. Weitere Details wollte Selenskyj nicht verraten.

Vor allem werde das russische Militär durch sogenannte asymmetrische Kriegsführung getroffen. "Unsere Soldaten sind nun in der Lage, die russische Militärlogistik praktisch bis in die gesamte Tiefe des vorübergehend besetzten Gebiets zu treffen", sagte Selenskyj. "Für den Besatzer gibt es im Süden und Osten unseres Landes praktisch keine sicheren Straßen mehr." Das Ergebnis seien Versorgungsengpässe in den besetzten Gebieten im Osten der Ukraine sowie auf der Halbinsel Krim.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48).
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48).  © Kay Nietfeld/dpa

1. Juni, 19.07 Uhr: Selenskyj spricht von stabilen Fronten

Die Lage an den Fronten der Ukraine ist nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj stabil. Einen entsprechenden Rapport habe er von Oberkommandeur Olexander Syrskyj bei einer Stabssitzung entgegengenommen, schrieb Selenskyj auf Facebook.

"Die ukrainischen Positionen sind stark, und das ist ein Ergebnis, das unser Staat dringend benötigt", betonte er. Dies werde auf jeden Fall die diplomatischen Bemühungen Kiews um eine friedliche Lösung unterstützen.

Auch der ukrainische Militärblog DeepState, der die Lage an den Fronten akribisch dokumentiert, sah eine weitgehend gefestigte Linie. Den russischen Truppen sei es im Mai lediglich gelungen, 14 Quadratkilometer ukrainisches Territorium zu besetzen - die niedrigste Zahl in den vergangenen drei Jahren. "Der Krieg tritt in eine neue Phase ein, und für den ukrainischen Staat ist es wichtig, die Initiative nicht aus der Hand zu geben", schrieben die Analysten auf Telegram.

1. Juni, 8.21 Uhr: Viele Verletzte nach russischen Angriffen in der Ukraine

In der Ukraine sind bei russischen Angriffen erneut rund ein Dutzend Menschen verletzt worden.

In der grenznahen Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine habe es auch Einschläge in zwei Wohnblocks gegeben, teilte Gouverneur Oleh Synjehubow mit. Dabei seien in Charkiw zwei Personen verletzt worden, eine weitere Frau habe es in der Kleinstadt Bohoduchiw getroffen, schrieb er auf Telegram.

Drei Verletzte gab es in der Nacht auch im südukrainischen Cherson. Das russische Militär beschoss die Stadt mit Artillerie.

Nach Angaben der Stadtverwaltung schlug ein Geschoss gegen 1.30 Uhr Ortszeit (0.30 Uhr MESZ) in einem Wohnhaus ein. Vier weitere Personen wurden nach Behördenangaben in den Landkreisen der Region verletzt, allerdings blieb bei diesen Angaben offen, ob die Opfer in der Nacht oder im Verlaufe des Vortags getroffen wurden.

1. Juni, 6.25 Uhr: Rumäniens Staatschef: Drohne war zweifelsfrei russisch

Die Drohne, die in der rumänischen Stadt Galati nahe der ukrainischen Grenze ein Wohnhaus getroffen und zwei Menschen verletzt hat, ist "ohne Zweifel" russischen Ursprungs.

Das bekräftigte Rumäniens Staatspräsident Nicusor Dan in sozialen Medien. Davor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin Zweifel an der Herkunft der Drohne geäußert und verlangt, dass Rumänien die Teile des Objekts nach Russland zur Prüfung schicke.

Rumänische Experten hätten das Objekt untersucht und mit mehreren russischen Drohnen verglichen, die während der vergangenen zwei Jahre auf rumänischem Territorium eingeschlagen hätten, schrieb Dan bei Facebook. Es handle sich in allen Fällen um Drohnen vom Typ "Geran 2".

Im jüngsten Fall habe man diesen Typ-Namen auch als Schriftzug in kyrillischen Buchstaben auf den Resten der Drohne gefunden. Alle seien aus demselben Material hergestellt worden und hätten mit demselben Treibstoff funktioniert. Demnach sei Russland "der einzige Verantwortliche" für diesen Vorfall.

31. Mai, 19.30 Uhr: Selenskyj: Russland verliert Initiative auf dem Schlachtfeld

Russland verliert im Krieg gegen die Ukraine die Initiative auf dem Schlachtfeld und eröffnet damit nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Weg zu einer diplomatischen Lösung des Konflikts.

Seit Ende Dezember des Vorjahres gerate die russische Armee immer mehr in die Rückhand bei hohen Verlusten an Soldaten, erklärte Selenskyj in einem Interview des Senders CBS News, das er in Teilen auch auf X und Telegram veröffentlichte. Russland könne nicht mehr Territorium besetzen als die Ukraine zurückerobere.

31. Mai, 15.57 Uhr: Ukraine attackiert erneut Ölanlagen in Russland mit Drohnen

Die Ukraine hat in der Nacht erneut Ölanlagen in Russland mit Drohnen angegriffen.

Unter Beschuss geraten seien ein Öllager nahe der Stadt Taganrog am Asowschen Meer und eine Raffinerie in Saratow an der Wolga, berichtete die Internetzeitung "Ukrajinska Prawda". Russische Behörden haben die Treffer teilweise bestätigt. Vor allem in Saratow hat die Attacke wohl schwere Folgen, den im Netz kursierenden Bildern nach zu urteilen.

"Vorläufigen Informationen nach gibt es Schäden an Objekten der zivilen Infrastruktur", schrieb auch der Gouverneur von Saratow, Roman Bussargin, auf Telegram. Details nannte er nicht. Die Raffinerie in Saratow gehört zum staatlichen Ölkonzern Rosneft, der unter der Leitung von Igor Setschin steht, einem engen Vertrauten von Kremlchef Wladimir Putin. Bereits in der Vergangenheit war die Anlage Ziel ukrainischer Angriffe.

Ein russisches Öllager und eine Raffinerie wurden von ukrainischen Drohnen angegriffen. (Symbolbild)
Ein russisches Öllager und eine Raffinerie wurden von ukrainischen Drohnen angegriffen. (Symbolbild)  © Evgeniy Maloletka/AP/dpa

31. Mai, 13.00 Uhr: Selenskyj dankt Berlin für neues Flugabwehrsystem

Die Ukraine hat nach Angaben ihres Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (48) eine neue Startrampe des Flugabwehrsystems Iris-T aus Deutschland erhalten.

"Wir danken Deutschland für seinen ständigen Beitrag zum Schutz unserer Leute", schrieb er auf Telegram. Es seien inzwischen Tausende Leben durch diese "starke Hilfe" gerettet worden.

In dem Beitrag beklagte er die andauernden russischen Angriffe aus der Luft. Allein in dieser Woche hat Russland demnach rund 2300 Drohnen, 1560 gelenkte Gleitbomben und 108 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt.

Wegen der Angriffe sei ein ständiger Nachschub an Flugabwehrraketen nötig, betonte er.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) dankte Deutschland für die Bereitstellung eines weiteren Flugabwehrsystems.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) dankte Deutschland für die Bereitstellung eines weiteren Flugabwehrsystems.  © Sven Hoppe/dpa

31. Mai, 11.16 Uhr: Nach Angriffen, Benzin wird auf der Krim knapp

Die Behörden auf der von Russland seit 2014 annektierten Halbinsel Krim haben nach den ukrainischen Drohnenangriffen auf Ölanlagen Begrenzungen für die Ausgabe von Benzin eingeführt.

Benzin der Marke AI-95 - entspricht Super in Europa - werde vorrangig an öffentliche und soziale Verkehrsmittel abgegeben, teilte der von Moskau eingesetzte Statthalter der Region, Sergej Aksjonow (53), auf Telegram mit.

Normale Bürger könnten den Treibstoff nur mit Bezugsschein tanken - dann ohne Mengenbegrenzung. Für die Marke AI-92 (Normal) gelte wiederum eine Obergrenze von 20 Litern.

"Das Tanken in Kanister ist verboten", schrieb Aksjonow zudem. Damit soll offenbar Hamstern verhindert werden. Seinen Angaben nach gelten die Beschränkungen zunächst für einen Zeitraum von 30 Tagen.

Das Tanken auf der Halbinsel Krim könnte bald zu einem drastischen Problem werden.
Das Tanken auf der Halbinsel Krim könnte bald zu einem drastischen Problem werden.  © Uncredited/AP/dpa

31. Mai, 8.19 Uhr: Ukraine attackiert erneut Raffinerie in Russland

Die Ukraine hat in der Nacht erneut Ölanlagen in Russland mit Drohnen angegriffen.

Unter Beschuss geraten seien ein Öllager nahe der Stadt Taganrog am Asowschen Meer und eine Raffinerie in Saratow an der Wolga, berichtete die Internetzeitung "Ukrajinska Prawda".

Russische Behörden haben die Treffer teilweise bestätigt. Vor allem in Saratow hat die Attacke wohl schwere Folgen, den im Netz kursierenden Bildern nach zu urteilen.

"Vorläufigen Informationen nach gibt es Schäden an Objekten der zivilen Infrastruktur", schrieb auch der Gouverneur von Saratow, Roman Bussargin, auf Telegram. Details nannte er nicht. Nach Angaben des russischen Militärs wurden in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen abgefangen.

In der Nacht zum Sonntag hat die Ukraine ihre Drohnenangriffe auf einige russisches Staatsgebiet fortgesetzt. (Archivfoto)
In der Nacht zum Sonntag hat die Ukraine ihre Drohnenangriffe auf einige russisches Staatsgebiet fortgesetzt. (Archivfoto)  © Evgeniy Maloletka/AP/dpa

31. Mai, 7.32 Uhr: IAEA prüft Vorwurf zu Drohnenangriff auf AKW Saporischschja

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hat besorgt auf einen möglichen Drohneneinschlag in einem Maschinengebäude des russisch besetzten Atomkraftwerks Saporischschja im Südosten der Ukraine reagiert.

IAEA-Experten vor Ort hätten um Zugang zum betroffenen Kraftwerksgebäude gebeten, teilte die Organisation auf der Plattform X mit. Demnach wäre es der erste Drohnenangriff seit April 2024 auf das Kraftwerksgelände.

Im Südosten der Ukraine kam es in den vergangenen Stunden zu einem möglichen Drohneneinschlag.
Im Südosten der Ukraine kam es in den vergangenen Stunden zu einem möglichen Drohneneinschlag.  © Kateryna Klochko/AP/dpa

30. Mai, 22.04 Uhr: Selenskyj erneuert Warnung vor massivem russischem Angriff

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Warnung vom Vortag vor einem neuen massiven russischen Luftangriff wiederholt.

"Die Information des Geheimdienstes über einen möglichen massiven Angriff bleibt aktuell", sagte der Staatschef in einer Videobotschaft. Er forderte die Ukrainer auf, Luftalarme nicht zu ignorieren. Zwar sei die ukrainische Flugabwehr in Bereitschaft, jedoch räumte Selenskyj Probleme beim westlichen Nachschub für die Abwehr von ballistischen Raketen und Marschflugkörpern ein.

Selenskyj warnt: Die Angst vor einem russischen Großangriff bleibt. (Archivbild)
Selenskyj warnt: Die Angst vor einem russischen Großangriff bleibt. (Archivbild)  © Jens Büttner/dpa

30. Mai, 16.21 Uhr: Russland - Tote und Schäden nach ukrainischen Angriffen

Russische Behörden haben nach ukrainischen Drohnenangriffen Tote und Schäden gemeldet.

In der Grenzregion Belgorod kamen nach Angaben des regionalen Krisenstabs drei Männer ums Leben. Sie wurden demnach in der Ortschaft Oktjabrski nur wenige Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt bei zwei Angriffen getötet.

In Armawir im südrussischen Gebiet Krasnodar brach laut Behörden ein Feuer auf dem Gelände eines Öllagers aus. Verletzte gebe es nicht. Das Öllager war schon in der Vergangenheit Ziel ukrainischer Drohnenangriffe. Auf dem Gelände des Hafens von Taganrog in der ebenfalls im Süden Russlands gelegenen Region Rostow kam es laut Gouverneur Juri Sljussar zu einem Brand eines Tankers, eines Treibstofftanks und eines Verwaltungsgebäudes. Zwei Menschen seien verletzt worden.

Titelfoto: Ludovic Marin/POOL AFP/dpa

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