Ukraine-Krieg: Ukrainer und Russen setzen Gespräche in Abu Dhabi fort

Ukraine - Ukrainer und Russen wollen am Sonntag in den Vereinigten Arabischen Emiraten ihre vor einer Woche begonnenen direkten Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges wieder aufnehmen.

Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj (48) setzt heute die Friedensgespräche fort.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj (48) setzt heute die Friedensgespräche fort.  © Danylo Antoniuk/AP/dpa

Der Kreml in Moskau und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigten den Termin in der Hauptstadt Abu Dhabi zwar, nannten aber - wie in der vergangenen Woche - weder einen genauen Ort noch einen Zeitpunkt.

Vor einer Woche liefen die Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter Vermittlung der USA mit ihrem Chefunterhändler Steve Witkoff. Diesmal verhandeln die Kriegsparteien ohne US-Vertreter.

Witkoff traf sich indes am Samstag in Miami mit Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew. Der Russe teilte bei X mit, es habe ein konstruktives Treffen mit der US-Delegation gegeben. Er habe auch produktive Gespräche mit einer Arbeitsgruppe zu den amerikanisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen geführt.

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1. Februar, 7.09 Uhr: Weiter Probleme bei Energieversorgung in der Ukraine

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach einem großen Stromausfall weiterhin rund 2.600 Häuser ohne Heizung, wie Bürgermeister Vitali Klitschko am Samstagabend auf Telegram mitteilte. Selenskyj hatte kurz zuvor in seiner Videobotschaft noch mehr Tempo bei der Wiederherstellung der Versorgung angemahnt.

Grund für die massiven Probleme in vielen Teilen des Landes war ein Ausfall von zwei Leitungen zwischen Rumänien und Moldau und auf dem Gebiet der Ukraine, wie Selenskyj darlegte. Es sei ein Tag im Ausnahmezustand für die Regierung, das Energieministerium, die Energieunternehmen sowie regionale und lokale Behörden gewesen. "Die Ursachen werden derzeit untersucht", sagte Selenskyj.

Womöglich sei Vereisung der Leitungen der Grund für den Kollaps gewesen. "Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine externe Einmischung oder einen Cyberangriff", sagte Selenskyj. Das Land habe auch seine Stromimporte erhöht. Das Energiesystem der Ukraine ist vor allem nach den vielen russischen Angriffen schwer beschädigt.

In einem Wohnviertel in Kiew werden Notzelte aufgestellt, in denen sich die Menschen aufwärmen können, nachdem Russland regelmäßig Luftangriffe gegen die Energieobjekte des Landes geflogen hat und die Bewohner mitten im Winter ohne Strom, Wasser und Heizung sind.
In einem Wohnviertel in Kiew werden Notzelte aufgestellt, in denen sich die Menschen aufwärmen können, nachdem Russland regelmäßig Luftangriffe gegen die Energieobjekte des Landes geflogen hat und die Bewohner mitten im Winter ohne Strom, Wasser und Heizung sind.  © Vladyslav Musiienko/AP/dpa

1. Februar, 7.07 Uhr: Selenskyj verlangt von US-Seite Klarheit über neue Treffen

Nach dem Treffen des Russen Dmitrijew mit der US-Delegation teilte Selenskyj mit, dass Kiew nun konkrete Angaben zu weiteren Zusammenkünften in der nächsten Woche erwarte.

"Die Ukraine ist bereit, in allen Arbeitsformaten mitzuarbeiten. Wichtig ist, dass es Ergebnisse gibt", sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft. Die für heute geplanten Verhandlungen in Abu Dhabi erwähnte er nicht.

An der Spitze der ukrainischen Delegation steht Verhandlungsführer Rustem Umjerow. Das russische Verhandlungsteam wird vom Chef des Militärgeheimdienstes, Igor Kostjukow, geleitet.

Russland erklärte sich vor dem Hintergrund der Verhandlungen auf Bitte von US-Präsident Donald Trump bereit, wegen der extremen Kälte und der ohnehin großen Schäden in Kiew und anderen Städten von neuen Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes zeitweilig abzusehen.

1. Februar, 7.04 Uhr: Vor Verhandlungen in Abu Dhabi auch Gespräche in Miami

Witkoff schrieb seinerseits, es habe produktive und konstruktive Gespräche mit Dmitrijew im Zuge des Vermittlungsversuchs der USA zur Lösung des Ukraine-Kriegs gegeben.

Das Treffen habe die Ansicht bestärkt, dass Russland darauf hinarbeite, Frieden in der Ukraine zu sichern. Von US-Seite waren laut Witkoff auch Finanzminister Scott Bessent, der Trump-Schwiegersohn Jared Kushner und Regierungsberater Josh Gruenbaum dabei.

Trotz der immer wieder als "konstruktiv" und "produktiv" beschriebenen zahlreichen Zusammenkünfte ist eine Einigung auf ein Friedensabkommen aber bisher nicht in Sicht. Zentral für Moskau sind Forderungen nach Gebietsabtretungen.

31. Januar, 18.34 Uhr: Russischer Unterhändler Dmitrijew in den USA

Vor neuen Verhandlungen an diesem Sonntag in Abu Dhabi über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ist der Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew (50) wieder in die USA gereist. "Wieder in Miami", schrieb der Vertraute von Kremlchef Wladimir Putin (73) bei Instagram und veröffentlichte dazu ein Bild von einer Friedenstaube.

Der US-Sondergesandte der Regierung von Donald Trump (79), Steve Witkoff (68), schrieb zu dem Treffen, es hätten produktive und konstruktive Gespräche mit Dmitrijew im Rahmen des Vermittlungsversuchs der USA zur Förderung einer Lösung des Ukraine-Kriegs stattgefunden. Man sei durch das Treffen bestärkt in der Ansicht, dass Russland darauf hinarbeite, Frieden in der Ukraine zu sichern. Von US-Seite waren laut Witkoff auch Finanzminister Scott Bessent, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Regierungsberater Josh Gruenbaum dabei.

Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew (50) ist wieder in die USA gereist. (Archvbild)
Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew (50) ist wieder in die USA gereist. (Archvbild)  © Evelyn Hockstein/Pool Reuters/dpa

31. Januar, 11.31 Uhr: Russland attackiert Ziele - kurz vor neuen Verhandlungen

Russland hat nach einem erklärten vorübergehenden Verzicht auf den Beschuss von Energieanlagen dem Verteidigungsministerium zufolge seine Angriffe auf andere Ziele fortgesetzt.

Es seien von den ukrainischen Streitkräften genutzte Objekte der Verkehrsinfrastruktur und Munitionsdepots beschossen worden, teilte das russische Ministerium mit.

Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten, dass Russland in der Nacht zum Samstag 85 Drohnen eingesetzt habe. Über Einschläge in Energieanlagen war demnach zunächst nichts bekannt. Auch Russland berichtete von abgewehrten ukrainischen Angriffen. Es seien unter anderem 47 Drohnen und 4 Gleitbomben abgeschossen worden. Zu Schäden machte das Ministerium wie immer keine Angaben.

30.Januar: Ukrainische Feuerwehrleute löschen ein Feuer in einem Haus inKramatorsk, das von einer russischen Drohne getroffen wurde.
30.Januar: Ukrainische Feuerwehrleute löschen ein Feuer in einem Haus inKramatorsk, das von einer russischen Drohne getroffen wurde.  © Tommaso Fumagalli/ZUMA Press Wire/dpa

30. Januar, 18.37 Uhr: Ukraine ordnet Evakuierung von Familien mit Kindern aus Charkiw an

Die Ukraine hat am Freitag die Evakuierung von Familien mit Kindern aus sieben Ortschaften in der nordöstlichen ukrainischen Region Charkiw angeordnet.

Es sei entschieden worden, "Familien mit Kindern zwangsweise aus sieben Dörfern der Gemeinde Stary Saltiw zu evakuieren", teilte der Leiter der Militärverwaltung der Region, Oleh Synegubow, am Freitag in Onlinediensten mit. In den Siedlungen hielten sich derzeit noch 25 Kinder auf, fügte er hinzu.

Die sieben Ortschaften liegen südlich der Stadt Wowtschansk, deren Einnahme die russische Armee Ende 2025 nach heftigen Kämpfen verkündet hatte. Die russische Armee attackiert die Ukraine seit Monaten täglich mit Drohnen und Raketen. Inmitten des eisigen Winters verstärkte Moskau zuletzt insbesondere seine Angriffe auf ukrainische Energieanlagen.

30. Januar, 14.29 Uhr: Kreml stimmt begrenzter Waffenruhe bis Sonntag zu

Russland hat nach Angaben des Kremls der Bitte von US-Präsident Donald Trump (79) um eine begrenzte Waffenruhe in der Ukraine bis Sonntag zugestimmt.

Dies solle eine günstige Atmosphäre für Verhandlungen schaffen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow (58) nach Angaben der Nachrichtensendung "Westi" des Staatsfernsehens in Moskau. Auch Trump hatte zuvor gesagt, Putin folge dieser Bitte.

Andere russische Medien zitierten Peskow zunächst nur mit der Bestätigung einer Anfrage aus Washington. "Tatsächlich hat sich Präsident Trump mit einer persönlichen Bitte an Präsident Putin gewandt, für eine Woche bis zum 1. Februar auf Angriffe auf Kiew zu verzichten, um günstige Bedingungen für Gespräche zu schaffen", sagte Peskow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

Laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow (58) wird es eine begrenzte Waffenruhe in der Ukraine bis Sonntag geben.
Laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow (58) wird es eine begrenzte Waffenruhe in der Ukraine bis Sonntag geben.  © Alexander Zemlianichenko/AP/dpa

30. Januar, 12.42 Uhr: Warnung vor Atomunfall-Risiko in der Ukraine

Staaten warnen vor der steigenden Gefahr eines nuklearen Unfalls in der Ukraine.

Die täglichen russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes hätten nicht nur Millionen Ukrainer der Winterkälte ausgesetzt, kritisierten zwölf Länder in einer Sondersitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien. "Die Wahrscheinlichkeit eines Atomunfalls ist an den Abgrund der Realität gerückt", hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Staaten, darunter auch Deutschland.

Angriffe auf Umspannwerke und zunehmende Schäden am Elektrizitätsnetz würden die nukleare Sicherheit gefährden, hieß es von der Ländergruppe. Sie wies darauf hin, dass für den sicheren Betrieb von Atomkraftwerken eine verlässliche Stromversorgung notwendig sei.

30. Januar, 11.30 Uhr: Selenskyj gibt Zusicherungen für begrenzte Waffenruhe

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hat für eine mögliche begrenzten Waffenruhe mit Russland die Einstellung ukrainischer Attacken auf russische Objekte in Aussicht gestellt.

"Wenn Russland nicht auf unsere Energieanlagen feuert, dann werden wir ihre nicht angreifen", sicherte der Staatschef in einem Gespräch mit Journalisten zu. Zusicherungen aus Moskau lagen jedoch nicht vor.

Selenskyj zufolge sei der Vorschlag für eine derartige Waffenruhe von den USA gekommen. Einen direkten Kontakt zwischen Moskau und Kiew habe es nicht gegeben.

Wolodymyr Selenskyj (48) äußerte sich zu einer möglichen begrenzten Waffenruhe.
Wolodymyr Selenskyj (48) äußerte sich zu einer möglichen begrenzten Waffenruhe.  © Danylo Antoniuk/AP/dpa

30. Januar, 6.47 Uhr: Spekulationen über begrenzte Waffenruhe kursierten bereits vor Trumps Ankündigung

Bereits vor Trumps Ankündigung hatte es Spekulationen um eine begrenzte Waffenruhe gegeben - sowohl in der Ukraine als auch in Russland.

Nach Angaben des russischen Militärbloggers Romanov Light soll das Verteidigungsministerium in Moskau ein Verbot, ukrainische Städte und Energieanlagen zu beschießen, bereits am Donnerstagmorgen in Kraft gesetzt haben. Auch im Blog Rybar, der dem russischen Verteidigungsministerium nahesteht, wurden Gerüchte über eine bevorstehende Teil-Waffenruhe erwähnt.

Auf beiden Kanälen wurde eine mögliche Waffenruhe scharf kritisiert. Der Beschuss ziviler Infrastruktur gilt dort als legitimes Druckmittel gegen Kiew.

Russische Militärblogger spekulierten bereits vor dem Statement des US-Präsidenten über eine begrenzte Waffenruhe in der Ukraine.
Russische Militärblogger spekulierten bereits vor dem Statement des US-Präsidenten über eine begrenzte Waffenruhe in der Ukraine.  © Dan Bashakov/AP/dpa

30. Januar, 6.38 Uhr: Ungewissheit bleibt

Selenskyj ist nicht der Einzige in der Ukraine, der die Ankündigung aus Washington mit einer gewissen Skepsis begegnete.

Der Bürgermeister von Lwiw, Andrij Sadowyj (57), rief seine Landsleute dazu auf, sich auf den Katastrophenfall vorzubereiten. Russland könne den Kälteeinbruch nutzen, um noch einmal eine schwere Angriffswelle zu starten.

Und wirklich ruhig blieb es in der Nacht tatsächlich nicht: Der ukrainische Gouverneur der umkämpften Region Saporischschja, Iwan Fedorow (37), teilte mit, dass es einen Drohnenangriff auf die Gebietshauptstadt gegeben habe. Getroffen worden sei ein Industrieobjekt, schrieb er bei Telegram. Dort sei ein Feuer ausgebrochen, Verletzte habe es ersten Informationen nach nicht gegeben.

Andrij Sadowyj (57), Bürgermeister von Lwiw, sieht die mögliche Gefahr einer schweren Angriffswelle durch Russland.
Andrij Sadowyj (57), Bürgermeister von Lwiw, sieht die mögliche Gefahr einer schweren Angriffswelle durch Russland.  © -/Ukrinform/dpa

29. Januar, 21.28 Uhr: Selenskyj lobt Merz' Führungsstärke

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hat sich für die Unterstützung seines Landes durch Deutschland bedankt und Kanzler Friedrich Merz (70, CDU) gelobt.

"Friedrich demonstriert echte Führungsstärke und ich schätze unsere Koordination sehr", schrieb er bei Telegram Bezug nehmend auf ein Telefonat der beiden. Deutschland habe sein Land seit den ersten Kriegstagen unterstützt. Insbesondere die Lieferungen von Luftabwehrsystemen der Typen Patriot und Iris-T seien wichtig für den Schutz des ukrainischen Luftraums.

Auch die nun geleistete Hilfe bei der Überwindung der Energiekrise sei wichtig, schrieb er.

Nach Berichten über russische Drohnen mit Starlink-Satellitenverbindung hat das ukrainische Verteidigungsministerium den US-amerikanischen Raumfahrtkonzern SpaceX von Milliardär Elon Musk (54) kontaktiert.

"Ich bin der Präsidentin von SpaceX, Gwynne Shotwell, und besonders Elon Musk für die schnelle Reaktion und den Beginn der Arbeiten an der Lösung des Problems dankbar", schrieb Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow bei Telegram. Zuvor waren mehrere russische Drohnen unerwartet über ukrainischen Städten aufgetaucht.

Kiew: Eine Antenne des Satelliten-Internetanbieters Starlink ist auf einem Zug im Hauptbahnhof zu sehen.
Kiew: Eine Antenne des Satelliten-Internetanbieters Starlink ist auf einem Zug im Hauptbahnhof zu sehen.  © Christoph Soeder/dpa-ENR-Pool/dpa

29. Januar, 19.25 Uhr: Laut Klitschko noch über 450 Wohnblöcke ohne Heizung in Kiew

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind mehr als 450 Wohnblöcke weiter ohne Fernwärme.

Im besonders betroffenen Stadtteil Trojeschtschyna seien am Morgen 100 Häuser wieder an die Wärmeversorgung angeschlossen worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko (54) bei Telegram mit. Dennoch befänden sich weiter die meisten der ungeheizten Häuser in diesem nordöstlichen Stadtbezirk.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko (54) hat keine besonders guten Nachrichten für die Bürger.
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko (54) hat keine besonders guten Nachrichten für die Bürger.  © Sebastian Gollnow/dpa

29. Januar, 19.17 Uhr: Putin stimmt laut Trump Angriffspause auf Kiew zu

Kremlchef Wladimir Putin (73) soll nach den Worten von US-Präsident Donald Trump (79) einer einwöchigen Pause der russischen Angriffe auf Kiew und andere ukrainische Städte zugestimmt haben. Der Republikaner führte als Grund für seine Initiative bei Putin die extreme Kälte in der Ukraine an. Er habe deshalb persönlich nach der Angriffspause gefragt.

Aus Moskau gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Aus Trumps Ausführungen während einer Kabinettsitzung in Washington ging nicht hervor, wann genau der Zeitpunkt für den Start für eine angebliche Angriffspause infrage kommen könnte.

Ob Kremlchef Wladimir Putin (73) weiß, was er US-Präsident Trump (79) versprochen haben soll?
Ob Kremlchef Wladimir Putin (73) weiß, was er US-Präsident Trump (79) versprochen haben soll?  © Alexey Danichev/Kremlin/dpa

29. Januar, 16.48 Uhr: EU kündigt 145 Millionen Euro für humanitäre Hilfe in Ukraine an

Die EU will 145 Millionen Euro für humanitäre Hilfe in der Ukraine zur Verfügung stellen. Sie sollen unter anderem Schutz, Unterkünfte, Nahrungsmittel sowie Zugang zu Wasser und Gesundheitsdiensten ermöglichen, wie die EU-Kommission mitteilte. Weitere 8 Millionen Euro sind demnach für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen in Moldau bestimmt.

Zudem liefert die EU angesichts der anhaltenden russischen Angriffe auf die Energieversorgung der Ukraine 500 weitere Notstromgeneratoren. Vergangenen Freitag hatte sie bereits 447 dieser Notstromsysteme auf den Weg gebracht.

Titelfoto: Tommaso Fumagalli/ZUMA Press Wire/dpa

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