Jutaí (Brasilien) - Tragischer Vorfall im Norden Brasiliens: Weil sie mit einem Smartphone hantierte, was an der Steckdose angeschlossen war, erlitt ein Mädchen einen Stromschlag. Kurze Zeit später war die 15-Jährige tot.
Beatriz Costa Diniz wurde am 15. Januar von ihrem geschockten Vater auf dem Boden in ihrem Zuhause in Jutaí verletzt aufgefunden. Laut Mirror hatte sie kurz vorher einen schweren Stromschlag erlitten, der durch ihr angeschlossenes Handy verursacht worden war.
Dabei hatte die 15-Jährige laut Mirror Verbrennungen zweiten und dritten Grades erlitten. Sofort brachte man sie in eine Klinik, wo ihre Verletzungen als so schwerwiegend eingestuft wurde, dass eine Verlegung in ein spezialisiertes Krankenhaus vonnöten war. In einer Klinik in Bragança verlegte man sie schließlich auf die Intensivstation. Kurz darauf fiel die Entscheidung, dass das Mädchen erneut verlegt werden musste.
Im mehrere Stunden entfernten "Metropolitan Hospital" in Groß-Belém versuchte man Beatriz unter anderem mit einer Operation zu retten, doch die Behandlung schlug nicht an.
Am 19. Januar erlag die 15-Jährige schließlich ihren Verletzungen.
15-Jährige nutzte vor ihrem Tod offenbar defektes Ladegerät
Ihr Tod löste in ihrem Heimatort große Bestürzung aus. Freunde und Nachbarn berichteten, dass Beatriz in der Gemeinde "bekannt und beliebt" war.
Die Polizei will nun herausfinden, warum der junge Mensch sterben musste. Eine Untersuchung des örtlichen Energieunternehmens brachte die Ermittler nicht weiter. Am Tag des tragischen Vorfalls hätte es keinerlei Schwankungen oder Ausfälle im Stromnetz gegeben.
Man vermutet, dass das Ladegerät von Beatriz' Handy zum heftigen Stromschlag geführt hat.
Offenbar versagte die interne Isolierung eines Ladekabels, kann die Hochspannung aus der Steckdose zum Niederspannungsgerät in der Hand des Nutzers fließen.