Amateurfußballer bricht sich im Pool das Genick: Deshalb lebt er noch

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Palma de Mallorca - Sein Schicksal bewegt die Menschen: Amateurfußballer Max Dettmann (19) vom schleswig-holsteinischen Verbandsligisten MTV Ahrensbök brach sich beim Sprung in einen Pool auf Mallorca das Genick - und überlebte. Doch wie war das möglich?

Amateurfußballer Max Dettmann (19) brach sich vor einer Woche auf Mallorca das Genick.
Amateurfußballer Max Dettmann (19) brach sich vor einer Woche auf Mallorca das Genick.  © TikTok/max.de23

Seitdem er auf der Lieblingsinsel der Deutschen im Krankenhaus liegt, hält der 19-Jährige seine Community via TikTok auf dem Laufenden. Mit seinen Videos erreicht der Nachwuchskicker Millionen Menschen, die Anteilnahme und das Interesse an seinem Fall sind riesig.

Viele Follower stellten sich vor allem die Frage, wie der Lübecker den dramatischen Pool-Unfall am vergangenen Dienstag überleben konnte - ein Genickbruch sei doch gleichbedeutend mit dem Tod, so ihre Überzeugung.

"Also die Definition von einem Genickbruch ist der Bruch eines Halswirbels. Das bedeutet, das ist erst mal nicht lebensbedrohlich. Das Lebensbedrohliche daran ist, dass an den Halswirbeln Rückenmark und wichtige Nervenstränge entlanglaufen und diese schnell beschädigt sein können", klärte Dettmann nun in einem Video auf.

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Dies könne unter anderem zu Atemstillstand führen, so der Fußballer. Er habe jedoch "enormes Glück" gehabt, weder Rückenmark noch Nerven seien in seinem Fall beschädigt worden. "Deswegen konnte ich jetzt auch schon nach so wenigen Tagen wieder aufstehen und alles spüren", verdeutlichte er.

Max Dettmann klärt auf, warum er seinen Genickbruch überlebt hat

Amateurfußballer Max Dettmann hat Riesenglück, nicht tot zu sein

Der Nachwuchskicker des MTV Ahrensbök hatte bei seinem Pool-Unfall Riesenglück. Viel fehlte nicht und er wäre gelähmt oder tot gewesen.
Der Nachwuchskicker des MTV Ahrensbök hatte bei seinem Pool-Unfall Riesenglück. Viel fehlte nicht und er wäre gelähmt oder tot gewesen.  © Instagram/mtv_ahrensboek_1861

Aus seinem Arztbericht gehe allerdings hervor, wie knapp es gewesen sei: Viel habe nicht gefehlt und der 19-Jährige wäre für den Rest seines Lebens gelähmt gewesen oder sogar ums Leben gekommen.

Bereits in einem seiner ersten Videos hatte der Nachwuchskicker davon gesprochen, einen "richtigen Schutzengel" an seiner Seite gehabt zu haben.

Dettmann war in einen nur 60 Zentimeter tiefen Hotelpool gesprungen und mit dem Kopf auf den Boden geknallt. "Springt nirgendswo rein, wo ihr noch nicht drin wart!", hatte er danach an seine Community appelliert.

Titelfoto: Fotomontage: Instagram/mtv_ahrensboek_1861, TikTok/max.de23

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