Angeblicher Unfall wird zum Krimi: Wurde die deutsche Millionärstochter erschossen?

Hamburg/Limpopo (Südafrika) - Zwei mysteriöse Leichen innerhalb von nur 24 Stunden erschüttern eine der reichsten Familien Deutschlands. Nachdem die Hamburger Reederei-Familie von Rantzau zunächst nur von einem "tragischen Unfall" ihrer Tochter Caroline (†26) sprach, werfen neue Enthüllungen der "BILD"-Zeitung ein völlig anderes, düsteres Licht auf das Drama in Südafrika.

Caroline von Rantzau (†26) war die Erbin einer der reichsten deutschen Reederei-Familien.  © Screenshot: instagram.com/carolinerantzau

Das Luxus-Wildreservat "Leeuwfontein Safaris" im Norden Südafrikas sollte eigentlich ein Jagdparadies sein – jetzt ist es Schauplatz eines unheimlichen Kriminalrätsels.

Wie die BILD berichtet, soll das Drama bereits am 31. Mai begonnen haben: An diesem Tag sei der Finanzmanager und Direktor der Ranch, Arno Koën (43), durch mindestens einen Schuss getötet worden.

Nur einen einzigen Tag später, am 1. Juni, fand man schließlich auch die Leiche der 26-jährigen Caroline von Rantzau – ebenfalls mit einer Schussverletzung. Zu dem Manager soll die junge Hamburgerin eine besonders enge Beziehung gepflegt haben.

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In dem Luxus-Reservat kann man Jagd auf verschiedene Tiere machen, darunter auch Elefanten.  © picture alliance / Steffen Trumpf/dpa | Steffen Trumpf

Waffen-Funde am Tatort werfen Fragen auf

Diese Art von Jagdgewehre wird eher bei der Jagd auf Großwild verwendet. (Symbolfoto)  © 123RF / halfpoint

Besonders brisant sind die Details zu den am Tatort sichergestellten Waffen, über die das Blatt berichtet. Neben der Leiche der Millionärstochter habe ein schweres Jagdgewehr des Großwild-Kalibers .375 gelegen – eine Waffe, die eigentlich für die Jagd auf Elefanten und Löwen genutzt wird.

Laut Zeugenaussagen soll sie direkt aus dem Waffenschrank ihres Vaters stammen. Mindestens fünf Meter von dem toten Manager entfernt sei zudem eine Pistole gesichert worden.

Die Familie, die zu den 240 reichsten Dynastien Deutschlands gehört, hüllt sich derweil in tiefes Schweigen. In einem internen Schreiben des Familienunternehmens, das von Vater Dr. Eberhart von Rantzau (78) unterzeichnet wurde, hieß es lediglich, die Tochter sei durch einen Unfall "aus dem Leben gerissen" worden.

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Dass Schüsse im Spiel waren, sickerte erst Tage später durch die südafrikanischen Behörden durch. Zum Zeitpunkt des Unglücks sollen die Eltern sogar persönlich auf dem Anwesen gewesen sein. Inzwischen halten sie sich laut Informationen der Zeitung wieder in ihrer Heimat in Trittau nahe Hamburg auf.

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