Drama auf hoher See: Fünf Männer klammern sich an gekentertes Boot!

Jacksonville - Drama auf hoher See: Eine Gruppe Bootsfahrer kenterte bei einem Ausflug vor der Küste Floridas. Die Männer mussten sich bei starkem Seegang verzweifelt an ihrem Boot festklammern.

Fünf Männer, ein umgekipptes Boot und sehr viel Wasser: Diesen Ausflug hatte sich die Gruppe wohl anders vorgestellt.
Fünf Männer, ein umgekipptes Boot und sehr viel Wasser: Diesen Ausflug hatte sich die Gruppe wohl anders vorgestellt.  © United States Coast Guard

Am Sonntagmorgen, gegen 10.15 Uhr (Ortszeit), ereilte die US-Küstenwache ein Notruf vom offenen Meer: Rund 18 Kilometer vor der Küste von Mayport, einem Viertel der Stadt Jacksonville (Florida), waren fünf Bootsfahrer mit ihrem 7-Meter-Schiff gekentert und schwebten in Lebensgefahr.

Wie die US-Küstenwache in einer Mitteilung erklärte, reagierten die Retter sofort und entsandten wenige Minuten nach dem Anruf ein Rettungsboot und einen Hubschrauber.

"Auf dem Wasser können Situationen in Sekundenschnelle unvorhersehbar und gefährlich werden, daher ist es wichtig, vorbereitet zu sein", sagte Commander Nick Barrow, Koordinator für Such- und Rettungseinsätze in Jacksonville, und ergänzte: "Rettungswesten können für alle an Bord Leben retten, indem sie für den notwendigen Auftrieb sorgen und die Sichtbarkeit im Wasser erhöhen."

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Fotos, die die Küstenwache teilte, zeigen die fünf panisch dreinblickenden Männer in eben solchen Schwimmwesten auf der Unterseite des umgekippten Bootes sitzend.

Die Gruppe musste sich eng zusammenkauern, denn das, was von dem Boot noch über dem Wasser trieb, bot nur noch sehr wenig Sitzfläche.

Schiffbrüchige wieder an Land, das Boot aber nicht!

Gerettet: Mit herzlichen Umarmungen wurden die Schiffbrüchigen zurück an Land begrüßt.
Gerettet: Mit herzlichen Umarmungen wurden die Schiffbrüchigen zurück an Land begrüßt.  © United States Coast Guard

Vor Ort angekommen, warf die Küstenwache ein Rettungsseil aus und holte die fünf Schiffbrüchigen an Bord des Einsatzbootes. Anschließend brachte die Besatzung die Gruppe zum Hafen Mayport, wo sie bereits sehnsüchtig von Familienangehörigen erwartet wurden.

Das gekenterte Boot wurde den Angaben zufolge im Meer zurückgelassen. Um die Bergung wird sich nun der Eigentümer kümmern müssen. Wie es überhaupt zu dem Unglück kam, ist noch unklar.

Ernsthaft verletzt wurde glücklicherweise niemand. Nur der Schock habe bei den fünf Männern tief gesessen.

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So schnell fahren sie wohl nicht mehr aufs offene Meer hinaus.

Titelfoto: United States Coast Guard

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