Er wollte nur die Aussicht genießen: Dresdner stürzt bei Skiausflug in den Tod
Sölden/Dresden - Tragisches Ende eines Skiausflugs! Auf dem kurzen Weg von einem Berggipfel zur Seilbahnstation stürzte ein Dresdner (39) bei Sölden 200 Meter in die Tiefe. Der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.
Der Hintere Wurmkogel ist für Skifahrer verlockend: "Es handelt sich um einen viel begangenen Steig", erklärt Julia Plank, Sprecherin der Landespolizeidirektion Tirol, gegenüber TAG24. "Der Gipfel ist nur wenige Meter von der Bergstation der Bahn entfernt."
Wie viele schnallte sich der Dresdner seine Ski an der Station ab, lief dann zusammen mit einer österreichischen Freundin (39) zum Gipfel, dort trafen sie sich mit einem weiteren Österreicher (69) und stiegen dann wieder zur Bergstation der Sesselbahn "Wurmkogel II" ab.
Doch auf dem kurzen Rückweg geschah es: "Es kam zu einem Wechtenbruch, wodurch der Mann circa 200 Meter durch steiles felsdurchsetztes Gelände abstürzte", so die Polizeisprecherin.
Unter einer Wechte versteht man festen Schnee, der durch den Wind über einen Berggrat geweht wird. Sofort rückte der Rettungshubschrauber an.
Für den Verunglückten konnte der Notarzt nichts mehr tun, er war bereits tot. Seine beiden Begleiter kamen unverletzt davon.
Erstmeldung vom 7. April 2026, 13.29 Uhr; letzte Aktualisierung 17.29 Uhr.
Titelfoto: Fotomontage: Sachelle Babbar/ZUMA Press Wire/dpa//Panthermedia/Imago