Heftiger E-Bike-Crash: Mädchen rast mit 60 km/h gegen Mauer

St. George (USA) - Da waren wohl mehrere Schutzengel im Einsatz: Die Teenagerin Bella Prince aus dem US-amerikanischen Bundesstaat Utah war mit ihrem E-Bike unterwegs, als sie plötzlich einen Unfall baute und schwer verletzt wurde.

Die Teenagerin Bella Prince aus der US-Stadt St. George fuhr mit ihrem Fahrrad einen steilen Berg hinunter und kollidierte mit einer Mauer.  © Fotomontage/Screenshot/GoFundMe/Tiana Eves

Die Jugendliche fuhr vor rund einem Monat mit ihrem Zweirad durch die Stadt St. George und passierte dabei eine Kreuzung - dann nahm das Unglück seinen Lauf. Zwischen "Skyline Drive" und "West Hope Street" krachte das Mädchen gegen eine Stützmauer.

Dabei sei sie mit einer Geschwindigkeit von etwa 60 km/h unterwegs gewesen, berichtete ihre Mutter Debbie gegenüber KSL.

Kurz darauf sei die E-Bike-Fahrerin einen rund 7,5 Meter steilen Abhang hinuntergefallen. Infolge ihres Unfalls schlug sie mit dem Kopf auf den Boden auf. "Sie hätte viel weniger Trauma erlitten, wenn sie einen Helm getragen hätte, das hätte einen riesigen Unterschied gemacht", erklärte Bellas Mutter gegenüber dem Newsportal.

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Schnellstmöglich wurde die Verunglückte in ein Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. "Die Neurochirurgen konnten sie innerhalb einer Stunde nach dem Unfall operieren, also innerhalb dieser 'goldenen Stunde' bei Kopfverletzungen", fuhr sie fort.

Über mehrere Wochen kämpfte Bella mit der schweren Hirnverletzung um ihr Leben. Vor wenigen Tagen meldete sich Familie Prince auf der Plattform GoFundMe erneut zu Wort und gab ein kurzes Gesundheitsupdate.

"Heute hatte Bella eine erneute CT-Untersuchung, um den Fortschritt/die Heilung ihres Gehirns zu überprüfen", schrieb Debbie. Zusätzlich seien der Jugendlichen 48 Klammern aus ihrem Kopf entfernt worden.

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Kurz nach der Operation war das Mädchen so ausgelaugt, dass es größtenteils schlief.  © Fotomontage/Screenshot/GoFundMe/Tiana Eves

Mehrere tausend Dollar erhielt die Familie bereits über die Spendenplattform

Über mehrere Wochen war Bella an das Krankenhaus gefesselt - und zeigte erste Fortschritte.  © Fotomontage/Screenshot/GoFundMe/Tiana Eves

"Bella sagte zu mir, sie verstehe jetzt, dass diese Narbe für den Rest ihres Lebens bleiben würde, dass ein Helm den Unterschied zwischen Leben und Tod hätte ausmachen können", berichtete ihre Mutter KSL.

Neben den positiven Neuigkeiten bedankte sich die Familien zudem für die bislang gesammelten Spenden. So konnten mit den bereits erhaltenden 6400 US-Dollar (circa 5600 Euro) beispielsweise Arzttermine wahrgenommen und Medikamente gekauft werden.

"Ich persönlich habe das Gefühl, dass sie eine zweite Chance im Leben bekommen hat, denn sie hat eine großartige Aufgabe vor sich", schrieb Debbie auf GoFundMe.

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Nun heißt es für Bella und ihre Familie abwarten, denn der Heilungsprozess ihrer Hirnverletzung kann lang dauern. Bislang benötige die Teenagerin vor allem eine Sonnenbrille und einen Hörschutz.

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