Mehrere tote Bergsteiger auf dem höchsten Gipfel des Kaukasus geborgen
Von Günther Chalupa
Moskau (Russland) - Plötzliche Unwetter und Wetterumschwünge haben am Elbrus am Wochenende mindestens sechs Menschenleben gefordert.
Der mit 5642 Metern höchste Gipfel des Kaukasus und Russlands wurde nach Angaben des regionalen Zivilschutzes zur tödlichen Falle für fünf Bergsteiger und Bergsteigerinnen aus Bosnien-Herzegowina sowie einen russischen Kameraden. Alle sechs seien beim Abstieg ums Leben gekommen, hieß es.
Rettungstrupps lokalisierten die Leichen, drei Überlebende schafften den Abstieg im Schneesturm aus eigener Kraft. Zwei Leichen seien sofort geborgen worden, die übrigen würden nach Abflauen des Sturms ins Tal gebracht werden.
Der in einem Nationalpark gelegene Elbrus gilt als relativ leicht zu besteigen. Dennoch kommen dort pro Jahr bis zu 30 Menschen ums Leben.
Titelfoto: Russian Emergency Ministry's Pre/dpa