Ein letzter Instinkt: Mutter rettet Tochter und verliert ihr Leben

Großbritannien - Eine Mutter (†30) war mit ihrer Tochter im Kinderwagen im englischen Ort Willingham unterwegs, als es plötzlich zu einem tragischen Unglück kam. Nun stand der Fall vor Gericht.

Rebecca (†30) war mit ihrer Tochter Autumn unterwegs, als es zum Unglück kam.  © Facebook/Screenshot/Rebecca Ableman

Wie The Sun berichtet, schob Rebecca Ableman ihre zweijährige Tochter Autumn am 22. September 2022 auf einem Gehweg vor sich her, als Kevin Miller (71) mit seinem Lkw an ihr vorbeifuhr.

Dieser transportierte eine Kraneinheit, die nicht ordnungsgemäß gesichert war und der Mutter schließlich zum Verhängnis wurde.

Denn eines der Kranteile, das über die Kante des Lkw hinausragte, traf Rebecca am Kopf.

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In letzter Sekunde schob die 30-Jährige den Kinderwagen samt ihrer Tochter in Sicherheit und verhinderte damit Schlimmeres.

Doch sie selbst überlebte den Vorfall nicht. Rebecca starb am 16. Oktober 2022 im Krankenhaus an ihren schweren Kopf- und Hirnverletzungen.

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Der Lkw-Lenker wurde zu 13 Monaten Haft verurteilt

Rebecca konnte den Kinderwagen ihrer Tochter noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.  © GoFundMe/Screenshot/Honouring a superhero NHS mummy & her daughter

Miller wurde zwei Stunden später festgenommen. Er soll nichts von dem Unfall bemerkt haben.

Nun wurde der Fall vor Gericht verhandelt.

Richter Matthew Lowe sagte in seiner Urteilsbegründung: "Die fahrlässige Unterlassung des Angeklagten, den Greiferkran auf seinem Anhänger ordnungsgemäß zu sichern, ist die Ursache für Rebeccas Tod."

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Der 71-jährige Fahrer wurde zu 13 Monaten Haft verurteilt, nachdem er sich zuvor wegen fahrlässiger Tötung schuldig bekannt hatte.

Auf der GoFundMe-Spendenseite, die Rebeccas Angehörige gestartet hatten, heißt es: "Becky war der Sonnenschein unserer Familie. Eine wundervolle Partnerin, eine liebevolle Schwester und eine wertvolle Tochter. Die Freundin, die uns alle zusammenbrachte, und die Kollegin, die so vielen Menschen in Not half."

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