Nach Explosion an italienischem Stausee: Heidenheimer Konzern trauert um Mitarbeiter!

Bologna/Heidenheim - Nach einer Explosion im Bargi-Wasserkraftwerk am Stausee von Suviana bei Bologna (Italien) wurde ein Mitarbeiter der deutschen Firma Voith tot aufgefunden.

Im italienischen Wasserwerk Bargi kam es zu einem schrecklichen Unglück.
Im italienischen Wasserwerk Bargi kam es zu einem schrecklichen Unglück.  © Antonio Calanni/AP/dpa

Das zwischen Florenz und Bologna gelegene Wasserkraftwerk wird vom Konzern Enel betrieben. Dieser ist ein Kunde der in Heidenheim ansässigen Firma Voith. In einer Mitteilung gibt das Unternehmen seine Bestürzung kund.

"Unter den Opfern ist auch ein Mitarbeiter von Voith Hydro bei Mailand, der zunächst als vermisst galt", erklärt die Sprecherin.

Voith spreche der Familie, den Freunden sowie Kollegen sein tiefes Beileid aus. Das Unternehmen bedanke sich zudem für alle Rettungskräfte vor Ort.

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Am 9. April brach bei Wartungsarbeiten an einer Turbine ein Feuer aus. Dann kam es zur Explosion. Da Wasser in das Gebäude eindrang, wurden die Bergungsarbeiten erschwert.

Wie es zu dem tragischen Unglück kommen konnte, bei dem sieben Menschen ums Leben kamen, ist bislang nicht ausreichend geklärt. Um die Ermittlungen zu unterstützen, arbeite Voith eng mit den Behörden zusammen.

Titelfoto: Antonio Calanni/AP/dpa

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