Schulausflug endet in Tragödie: Teenager klettert auf Waggon und erleidet Stromschlag

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Kehl - Ein nächtlicher Vorfall auf dem Kehler Güterbahnhof (Baden-Württemberg) endete für einen 15-jährigen Schüler mit lebensgefährlichen Verletzungen. Der Teenager war auf einen Waggon geklettert und der Stromleitung zu nahe gekommen.

Per Rettungshelikopter wurde der Jugendliche in eine Klinik gebracht. (Symbolfoto)
Per Rettungshelikopter wurde der Jugendliche in eine Klinik gebracht. (Symbolfoto)  © Julian Stratenschulte/dpa

Wie die Bundespolizei mitteilte, ereignete sich das Unglück am frühen Dienstagmorgen gegen 3 Uhr. Der 15-jährige französische Staatsangehörige befand sich im Rahmen eines Schulausflugs in Kehl und übernachtete dort in einem Hotel. Aus bislang ungeklärten Gründen begab er sich auf das Gelände des Güterbahnhofs und kletterte auf einen dort stehenden Güterwagen.

Dabei geriet der Jugendliche zu nah an die stromführende Oberleitung und erlitt einen Stromschlag. Er zog sich lebensbedrohliche Verbrennungen zu.

Der 15-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

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Die Bundespolizei Offenburg hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der lebensgefährlichen Aktion aufgenommen.

Polizei warnt vor Starkstrom

Aus diesem Anlass warnt die Bundespolizei noch einmal ausdrücklich davor, Bahnanlagen unbefugt zu betreten oder auf Waggons zu klettern. Die Oberleitungen der Bahn führen eine Spannung von 15.000 Volt. "Der Strom ist 65-mal stärker als der Strom aus der Steckdose", machen die Beamten klar.

Um sich schwerste oder gar tödliche Verletzungen zuzuziehen, muss die Leitung nicht einmal direkt berührt werden.

Schon ein Abstand von 1,50 Metern reicht aus, damit der Strom durch einen sogenannten Lichtbogen auf den menschlichen Körper überspringen kann.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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