Tragödie bei Skate-Festival: Dach stürzt durch heftiges Unwetter ein - 13 Tote

Bahía Blanca - Bei einem heftigen Unwetter an der argentinischen Atlantikküste sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Bürgermeister der Ortschaft Bahía Blanca, Federico Susbielles, in der Nacht auf den heutigen Sonntag (Ortszeit) auf der Nachrichtenplattform X, ehemals Twitter, mit.

Das Dach der Sporthalle im argentinischen Bahía Blanca stürzte vollständig zusammen.
Das Dach der Sporthalle im argentinischen Bahía Blanca stürzte vollständig zusammen.  © X/StockAvenger1

Alle 13 Opfer hatten sich auf einem Skate-Festival in einer Sporthalle aufgehalten, als dort das Dach einstürzte, wie die Zeitung "La Nación" berichtete. Weitere Besucher wurden demnach mit Verletzungen in ein nahes Krankenhaus gebracht.

Bürgermeister Susbielles rief die Bevölkerung auf, angesichts des anhaltenden Gewitters, Sturms und der Überschwemmungen Maßnahmen zum eigenen Schutz zu ergreifen und die öffentlichen Straßen zu meiden.

Das Unwetter war mit Windgeschwindigkeiten von 140 Kilometern pro Stunde auf Bahía Blanca getroffen, wie "La Nación" berichtete. In großen Teilen der Stadt fiel der Strom aus, Bäume und Strommasten stürzten um. Auf in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Videos war zu sehen, wie heftige Windböen mit starkem Regen über die Stadt hinwegzogen und Blitze im Sekundentakt den Himmel erleuchteten.

Regierung ruft Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben

Auch im Großraum Buenos Aires stürzten zahlreiche Bäume um. Auf einer Party auf der Pferderennbahn der argentinischen Hauptstadt wurden mindestens 15 Menschen verletzt, als eine Bühnenstruktur zusammenbrach und ein Zelt davonflog, wie "La Nación" unter Berufung auf die Rettungskräfte berichtete. Mehrere Partygänger seien mit Brüchen und Schädel-Hirn-Traumata ins Krankenhaus gebracht worden.

"Wir rufen alle Menschen in den Risikozonen dazu auf, zu Hause zu bleiben", schrieb Präsident Javier Milei auf der Nachrichtenplattform X, ehemals Twitter. Im Großraum Buenos Aires waren vorübergehend 50.000 Haushalte ohne

Titelfoto: X/StockAvenger1

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