Unglück: Schnellzüge entgleist, mindestens sieben Tote und rund 100 Verletzte

Adamuz (Spanien) - Ein schweres Zugunglück in Andalusien hat mindestens sieben Menschen das Leben gekostet.

Eine Anzeigentafel im Bahnhof Madrid-Puerta de Atocha-Almudena Grandes. Mindestens sieben Menschen sind im Süden Spaniens bei einem schweren Eisenbahnunglück ums Leben gekommen.  © Carlos Luján/EUROPA PRESS/dpa

In der südspanischen Region sind laut Angaben örtlicher Behörden zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleist. Das Eisenbahnunglück ereignete sich demnach in der Nähe der Gemeinde Adamuz in der andalusischen Provinz Córdoba.

Etwa 100 Passagiere sollen verletzt worden sein, rund 25 von ihnen schwer. Mindestens sieben Menschen sollen bei dem schweren Zugunfall laut Angaben der spanischen Polizeieinheit Guardia Civil getötet worden sein.

Bei der Bahn handelt es sich um einen Iryo-Hochgeschwingkeitszug der italienischen Trenitalia. Dieser war auf dem Weg von Málaga nach Madrid entgleist und in das benachbarte Gleis geraten. Ein entgegenkommender Hochgeschwindigkeitszug der spanischen Gesellschaft Renfe sei daraufhin ebenfalls entgleist.

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Ein Fahrzeug der spanischen Polizeieinheit Guardia Civil. (Symbolbild)  © Diego Radamés/EUROPA PRESS/dpa

Zahlreiche Passagiere waren nach dem Unfall in den Zügen eingeschlossen. Einsatzkräfte versuchten, die Fahrgäste so schnell wie möglich aus den Waggons zu befreien. Die genaue Ursache des Unglücks ist noch unklar.

"Die Regierung arbeitet gemeinsam mit den zuständigen Behörden und den Rettungsdiensten daran, den Fahrgästen zu helfen", schrieb der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez (53) auf X.

Erstmeldung: 21.59 Uhr; zuletzt aktualisiert: 22.48 Uhr

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