Seuchen-Ausbruch in Sachsen: Zehntausende Puten müssen getötet werden

Von André Jahnke

Geithain - Wegen eines Vogelgrippe-Ausbruchs müssen in einer Putenmastanlage nahe Geithain (Landkreis Leipzig) rund 30.000 Tiere getötet werden.

Tausende Tiere müssen getötet werden, nachdem zahlreiche Puten aufgrund der Vogelgrippe verendet waren. (Symbolbild)  © Carmen Jaspersen/dpa

Diese Entscheidung sei in Abstimmung zwischen dem Tierhalter, dem Veterinäramt des Landkreises Leipzig und der sächsischen Task-Force Tierseuchen getroffen worden, teilte das Landratsamt mit.

Zuvor hatte das Friedrich-Loeffler-Institut das Virus bestätigt.

Das Veterinäramt richtet nun eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern ein. Sie umfasst die Geithainer Ortsteile Narsdorf, Bruchheim, Ossa, Oberpickenhain, Kolka, Wickershain, Wenigossa, Niederpickenhain und Rathendorf sowie Teile der Stadt Geithain.

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Zudem gelte eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern. Eine Karte mit beiden Bereichen seht Ihr im Geoportal des Landkreises Leipzig.

In diesen Zonen gelten ab sofort besondere Schutzmaßnahmen wie eine Stallpflicht, Meldepflichten und Hygieneregeln.

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Die Behörden richteten eine Schutzzone ein.  © Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

Anfang der Woche waren rund 100 Tiere in dem Betrieb verendet. Daraufhin seien Proben untersucht worden und der Verdacht auf die Geflügelpest bestätigte sich.

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