Trotz Zuwächsen in Europa: VW-Gewinn bricht im ersten Quartal um 28 Prozent ein

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Von Frank Johannsen

Wolfsburg - Der Volkswagen-Konzern ist mit einem erneuten Gewinnrückgang ins Jahr 2026 gestartet.

VW-Konzernchef Oliver Blume (57) sieht unter anderem Kriege und geopolitische Spannungen als Ursache für den Gewinnrückgang. (Archivbild)
VW-Konzernchef Oliver Blume (57) sieht unter anderem Kriege und geopolitische Spannungen als Ursache für den Gewinnrückgang. (Archivbild)  © Johannes Neudecker/dpa

In den Monaten Januar bis März ging das Konzernergebnis nach Steuern um 28,4 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro zurück, wie Europas größter Autobauer in Wolfsburg (Niedersachsen) mitteilte.

Im ersten Quartal 2025 hatte VW unterm Strich noch 2,19 Milliarden Euro verdient. Das waren damals bereits 41 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Der Umsatz schrumpfte um 2,5 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite lag mit 3,3 Prozent noch einmal niedriger als vor einem Jahr, als es 3,7 Prozent waren.

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"Kriege, geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren, verschärfte Regulatorik und ein harter Wettbewerb sorgen für Gegenwind", sagte Konzernchef Oliver Blume (57) laut Mitteilung.

Der VW-Konzern leidet unter schwachen Verkaufszahlen vor allem in China und den USA.

Auch Porsche hat Schwierigkeiten

Während der Markt in China und den USA schwächelt, gab es einen Aufschwung in Europa. (Archivbild)
Während der Markt in China und den USA schwächelt, gab es einen Aufschwung in Europa. (Archivbild)  © Johannes Neudecker/dpa

Weltweit drückte das die Zahl der Auslieferungen im Konzern in den Monaten Januar bis März auf nur noch 2,05 Millionen Fahrzeuge aller Konzernmarken, 4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Vor allem in China und Nordamerika gingen die Auslieferungen zurück. Zuwächse in Europa konnten das nicht ausgleichen.

Belastet wurde das Konzernergebnis auch durch die schwachen Zahlen, die Porsche am Vorabend vorgelegt hat. Von Januar bis März ging dort der Gewinn nach Steuern um fast ein Viertel zurück.

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Auch die Lkw-Tochter Traton mit den Marken MAN und Scania hatte wegen hoher Sondereffekte bereits einen massiven Gewinneinbruch gemeldet.

Titelfoto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa

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