Weihnachtsmann in seinem Schlitten erwischt: Hier kann jeder verfolgen, wo er gerade ist!

Nordpol - Es ist so weit: Der Weihnachtsmann hat sich erfolgreich auf Heiligabend vorbereitet und sich sogar schon auf den Weg zu den ersten Kindern gemacht.

Der Weihnachtsmann und seine Rentiere sind schon auf dem Weg, Geschenke an die artigen Kinder auszuteilen. (Symbolbild)
Der Weihnachtsmann und seine Rentiere sind schon auf dem Weg, Geschenke an die artigen Kinder auszuteilen. (Symbolbild)  © 123RF/wavebreakmediamicro

Die nordamerikanische Raketenabwehr (Norad) überwacht permanent den Luftraum über den USA und Kanada. Doch jedes Jahr an Weihnachten bekommt der Dienst eine weitere Aufgabe: Die Angestellten müssen dann auch den Weihnachtsmann im Blick behalten!

Seit 1955 haben die Kriegsspezialisten diese Aufgabe schon inne. Seit einigen Jahren teilen sie den genauen Standpunkt des dicken Bärtigen über Twitter mit.

Wem die unregelmäßigen Meldungen auf dem Kurznachrichtendienst zu wenig sind, kann ihn zudem jederzeit in Echtzeit über Flightradar24 verfolgen. Auf der Plattform lassen sich sonst sämtliche Passagier- und Fracht-Flugzeuge verfolgen.

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Rund um Weihnachten wird aber auch der Schlitten von Santa angezeigt. In diesem Jahr fliegt er unter der Kennung R3DN053 (gelesen Rednose, deutsch: rote Nase).

Momentan ist der Schlitten (Registrierung: HOHOHO) des Weihnachtsmannes zwischen Grönland und der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen rund 670 Kilometer vom Nordpol entfernt in einer Höhe von ungefähr 11.500 Metern unterwegs.

Die Reise beginnt dabei jedes Jahr am Nordpol und endet selbstverständlich auch ebenda, lebt der Rauschebart im roten Anzug doch dort. Im Moment fliegt der heilige Geschenkebringer sich rund um den nördlichsten Punkt der Welt warm.

In Kürze dürfte er seine Reise in Richtung Naukan (Russland) starten, wo der Heilige Abend zuerst auf der Welt beginnt. Der Ort befindet sich am östlichen Rand der ersten Zeitzone.

So funktioniert das Weihnachtsmann-Tracking

Am oberen Rand des Bildes, nördlich von Spitzbergen, ist der Weihnachtsmann auf dem Weg zu den ersten Kindern, die Weihnachten feiern können.
Am oberen Rand des Bildes, nördlich von Spitzbergen, ist der Weihnachtsmann auf dem Weg zu den ersten Kindern, die Weihnachten feiern können.  © Screenshot/Flightradar24

In einem nicht ganz ernst gemeinten Video erklärten die Norad-Betreiber im vergangenen Jahr, wie sie Santa verfolgen können.

Die Geschichte beginnt vor vielen Jahren, als auf ihrem Raketen-Radar plötzlich ein roter Punkt auftauchte. Es dauerte nicht lange, bis die Verantwortlichen wussten, dass es sich dabei um den Weihnachtsmann dreht, der auf dem Weg nach Nord-Kanada war.

Sofort sollen Piloten der Armee zur Begleitung losgeschickt worden sein. Schon nach kurzer Zeit entdeckten die Piloten den Schlitten samt roter Nase vom vordersten Rentier Rudolf.

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Immer, wenn in einem Ort die Lichter ausgeschaltet werden und sich Kinder zum Schlafen hinlegen, setzt Santa zum Sinkflug an und verteilt seine Päckchen auf magische Weise unter den artigen Mädchen und Jungen, ohne landen zu müssen. Anschließend geht es weiter in die nächste Stadt. 24 Stunden Zeit hat der Weihnachtsmann, um jedes Kind auf der Welt zu überraschen.

An der Landesgrenze verließen die kanadischen Kampfjet-Piloten den Weihnachtsmann und die US-amerikanischen Flugzeugführer übernahmen den Begleitschutz. So soll es an jeder Landesgrenze ablaufen, um sicherzustellen, dass ihm nichts passiert und, um zu wissen, wo er sich genau befindet.

Die Daten werden anschließend über das Norad-System mit den Flugtrackern von Flightradar24 geteilt und der Rauschebart ist für jeden über das Netz verfolgbar.

Am morgigen Freitagnachmittag oder -abend dürfte sein Schlitten dann über Deutschland zu sehen sein.

Titelfoto: Montage: 123RF/wavebreakmediamicro, Screenshot/Flightradar24

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