Lichtblitze am Himmel: Sternschnuppen-Spektakel sorgt ab heute Abend für magische Momente

Deutschland - Sternschnuppenregen im Oktober? Jawohl! Derzeit sind sogar ganz besonders viele davon unterwegs. Ein Blick Richtung Himmel könnte sich lohnen, um den ein oder anderen kleinen Lichtblitz flitzen zu sehen.

Eine Sternschnuppe verglüht im August am Nachthimmel über Bayern.
Eine Sternschnuppe verglüht im August am Nachthimmel über Bayern.  © Nicolas Armer/dpa

Der sogenannte Orioniden-Schwarm ist schon seit ein paar Tagen unterwegs, seit dem 2. Oktober und noch bis zum 7. November sind deshalb Sternschnuppen sichtbar. In manchen Nächten sind sie als wahre Licht-Spektakel am Firmament zu erleben.

Seinen Höhepunkt erreicht der Orionidenregen, der als einer der schönsten Meteor-Schwärme des Jahres gilt, am heutigen 21. Oktober spät in der Nacht und noch einmal gegen Morgen am 22. Oktober, berichtet die Wissenschaftsseite The Secrets Of The Universe.

Dann könnt Ihr einen magischen Moment erleben und rund 20 Sternschnuppen pro Stunde beobachten - ein klarer Himmel, ein wenig Glück und etwas Geduld vorausgesetzt!

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Bei wem das Wetter nicht mitspielt, der könnte möglicherweise in den nächsten zweieinhalb Wochen noch die ein oder andere eindrucksvolle Sternschnuppe erhaschen.

Die Orioniden sind einer der fünf aktivsten Meteorströme, die sich jedes Jahr im Oktober als Schwarm von Sternschnuppen bemerkbar machen. Wegen ihrer hohen Geschwindigkeit erzeugen die winzigen und nur wenige Milligramm schweren Körnchen eine helle Leuchtspur: Sobald die Erde die Kometenbahn, auf der sie sich verteilt haben, kreuzt, verglühen Tausende dieser Krümel in der Atmosphäre und sind dann als Meteore oder "Sternschnuppen" sichtbar.

Die Orioniden werden zudem mit dem Halleyschen Kometen in Verbindung gebracht: Es handelt sich um Reste des durch Sonnenwind "weggeblasenen" Materials des Kometen, das unwiederbringlich verloren geht und auch einen ständigen Verlust an Materie bedeutet.

Der Halleysche Komet gilt als einer der hellsten und kommt etwa alle 75,3 Jahre in Erdnähe. Zuletzt war das 1986 der Fall, seine nächste Wiederkehr ist für 2061 berechnet.

Titelfoto: Nicolas Armer/dpa

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