Akute Gesundheitsgefahr: In diesem Bereich des Bleilochstausees darf nicht gebadet werden

Von Sarah Knorr, Christian Rüdiger

Rosenthal am Rennsteig - Nach dem Badeverbot wegen Blaualgen an einer Stelle des Bleilochstausees soll das Wasser dort wöchentlich kontrolliert werden.

In bestimmten Regionen des Bleilochstausees darf aktuell wegen Blaualgen nicht gebadet werden. (Archivbild)  © Bodo Schackow/dpa

Das Badeverbot gilt speziell zwischen Harra und Lemnitzhammer, wie eine Sprecherin des Landratsamts des Saale-Orla-Kreises sagte. Alle offiziellen Badestellen hätten aber nach wie vor eine gute Wasserqualität - dazu gehören etwa die Bereiche Kloster, Saalburg Strandbad und Remptendorfer Bucht. Zuvor hatte der MDR berichtet. 

Die Blaualgen haben sich laut Sprecherin an einer Stelle gebildet, wo die Saale in den See mündet und das Wasser nicht sehr tief ist. Dort könne sich das Wasser stärker erwärmen als an anderen Stellen, was die Algenbildung begünstige. "Dort gibt es keine offizielle Badestelle", erklärte sie.

Damit jedoch wirklich niemand dort schwimmen gehe und auch keine Tiere daraus trinken würden, gilt seit vergangener Woche ein Badeverbot an dieser Stelle. 

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Der restliche Stausee inklusive der offiziellen Badestellen sei nicht vom Blaualgenbefall betroffen. Die Stellen werden laut Sprecherin nun wöchentlich auf ihre Wasserqualität überprüft. Vom 7. bis 9. August findet das Festival "SonneMondSterne" an der Bleilochtalsperre bei Saalburg-Ebersdorf statt.

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Blaualgen (Cyanobakterien) können Giftstoffe bilden. Sie können beim Menschen Haut-, Schleimhaut- oder Augenreizungen sowie Durchfall nach dem Verschlucken verursachen.

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