Kalter Januar lässt Heizkosten in Thüringen explodieren

Von Daniel Josling, Christian Rüdiger

Erfurt - Der sehr kalte Januar hat in Thüringen zu einem deutlich höheren Energieverbrauch geführt.

Im Januar wurde besonders viel geheizt. Grund waren Schnee, Kälte und Minusgrade in Thüringen. (Symbolfoto)
Im Januar wurde besonders viel geheizt. Grund waren Schnee, Kälte und Minusgrade in Thüringen. (Symbolfoto)  © Jan Woitas/dpa

Wie aus einer Auswertung des Energiedienstleisters Techem hervorgeht, wurde im Freistaat erheblich mehr geheizt als in den Vorjahren - mit spürbaren Folgen für die Heizkosten vieler Haushalte.

Im Januar 2026 lag der Heizenergieverbrauch um 34,5 Prozent über dem Wert des Januars 2025. Damit wurde in keinem anderen Bundesland mehr geheizt als in Thüringen.

Es folgen Brandenburg und Berlin, anschließend Sachsen. Entsprechend deutlich fällt die Kostenprognose aus: Der Energiedienstleister Techem rechnet für Thüringen mit einem Plus der Heizkosten von 31,7 Prozent gegenüber Januar 2025.

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Für die Auswertung hat Techem nach eigenen Angaben Verbrauchsdaten aus rund 71.500 Wohnungen in Thüringen herangezogen. Berücksichtigt wurden alle gängigen Energieträger.

Bundesweit war im Januar 2026 ebenfalls deutlich mehr geheizt worden. Nach Techem-Angaben stieg der Heizenergieverbrauch in Deutschland insgesamt um 12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die Heizkosten dürften um 10,3 Prozent höher liegen.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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