"Vertrauen beschädigt" – Das sagt Ministerpräsident Voigt zu Zalando-Aus in Erfurt

Von Marie-Hélèn Frech

Erfurt - Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (48, CDU) zeigt wenig Verständnis für die Konzernentscheidung, das Zalando-Zentrum in Erfurt mit rund 2700 Beschäftigten zu schließen.

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (48, CDU) äußert sich kritisch zur Schließung des Zalando-Logistikzentrums in Erfurt.
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (48, CDU) äußert sich kritisch zur Schließung des Zalando-Logistikzentrums in Erfurt.  © Bildmontage: Martin Schutt/dpa, Marc Tirl/dpa

"Beschäftigten Sicherheit zuzusagen, Leistung zu fordern, ihnen Verlässlichkeit zu signalisieren und anschließend Standorte zu schließen, beschädigt Vertrauen nachhaltig", kreidete der CDU-Politiker an. "Was hier passiert, trifft nicht abstrakte Zahlen, sondern Tausende Familien in Thüringen."

Es sei auch eine Frage der sozialen Verantwortung gegenüber den Menschen, die diesen Standort getragen haben, so Voigt weiter. "Thüringen steht für Verlässlichkeit.

Diese Verlässlichkeit erwarten wir auch von Unternehmen – besonders gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Besonders dann, wenn öffentliche Unterstützung im Spiel ist."

Titelfoto: Bildmontage: Martin Schutt/dpa, Marc Tirl/dpa

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