Wasserrohrbruch: Feuerwehr hat Einsatz in der eigenen Wache
Von David Hutzler
Bad Langensalza - Ein Wasserrohrbruch hat in den eigenen Räumen der Feuerwehr in Bad Langensalza (Unstrut-Hainich-Kreis) für Schäden gesorgt.
"Überall lösen sich die Tapeten und Fliesen ab. Hier stehen in den nächsten Wochen und Monaten Sanierungsarbeiten an", sagte Stadtbrandmeister Steven Dierbach. Der Einsatzbetrieb sei nicht gefährdet. Allerdings müssten Schulungen nun in anderen Räumen stattfinden. Zuvor hatten Medien berichtet.
Am Freitagmittag nach Dienstschluss sei im Obergeschoss des Gebäudes ein Heizungsrohr geplatzt. Daraufhin habe sich 85 Grad heißes Wasser im Gebäude bis in den Keller verteilt. Ein Kamerad der Feuerwehr habe am Nachmittag zufällig entdeckt, dass Wasser aus der Fassade des Gebäudes laufe. Das sei daraufhin abgepumpt worden. "Das, was wir sonst beim Bürger machen, mussten wir bei uns selber machen", so Dierbach.
Eine genaue Schadenssumme lasse sich aktuell nicht beziffern, erklärte er weiter. Es sei noch unklar, wie stark größere technische Geräte in Mitleidenschaft gezogen worden sind.
Im Keller stünden unter anderem große Waschmaschinen und Trockner im Wert von über 50.000 Euro und eine Schlauchpflegeanlage im Wert von über 100.000 Euro. Freitag wird ein Sachverständiger einer Versicherung erwartet.
Titelfoto: Carsten Rehder/dpa