Bürgermeisterwahlen im Weimarer Land: Geringe Beteiligung und viele ungültige Stimmen

Grammetal - In Gemeinden im Weimarer Land wurde am Sonntag ein neuer Bürgermeister gewählt. Ein Kandidat des Bürgerkomitees und ein CDU-Mann gingen als Wahlsieger hervor. Bei der Stimmabgabe sticht insbesondere die Anzahl ungültiger Stimmen ins Auge.

In Grammetal stand nur eine Person zur Wahl. Alternativ konnte man einen zweiten Namen dazuschreiben und hierfür seine Stimme abgeben. (Archivbild)  © Imago/ Funke Foto Services

In der Gemeinde Grammetal wurde Roland Bodechtel (CDU) laut der Webseite Wahlen in Thüringen mit 86,6 Prozent der Stimmen Wahlsieger.

Kein Wunder - der CDU-Politiker war der einzige Kandidat. Die Wahlberechtigten konnten alternativ einen weiteren Namen auf ihren Wahlzettel schreiben und für diesen votieren.

Davon machten 223 Menschen Gebrauch. 166 Menschen haben ihren Stimmzettel ungültig gemacht. Da insgesamt nur etwas mehr als 1800 Leute wahlberechtigt waren, hat jeder elfte Wähler (circa 9 Prozent) seinen Stimmzettel ungültig gemacht.

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Auch die Wahlbeteiligung war mit 34 Prozent ausbaufähig. Nur etwa jeder Dritte ging also sonntags wählen.

In Großschwabhausen, wo Steffen Voigt vom Bürgerkomitee Großschwabhausen mit 88,9 Prozent der Stimmen als Sieger hervorging, haben 48,3 Prozent gewählt. Also gab etwa jeder Zweite seine Stimme ab. 23 von 517 Personen haben ihre Stimme ungültig gemacht. Mit 4,45 Prozent liegt hier ein deutlich geringerer Anteil als in Grammetal vor.

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Es handelt sich bei der Auszählung um ein vorläufiges Wahlergebnis der Wahlen, die am Sonntag, dem 7. Juni in Thüringen stattgefunden haben.

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