Berliner Plattenbau-Drama räumt ab: "Gropiusstadt Supernova" gewinnt Preis

Von Katja Sponholz

Saarbrücken/Berlin - Beim 47. Filmfestival Max Ophüls Preis hat der Spielfilm des Berliner Nachwuchsregisseurs Ben Voit den Hauptpreis gewonnen.

Nachwuchsregisseur Ben Voit gewann mit seinem Film "Gropiusstadt Supernova".  © Oliver Dietze/dpa

Der erste Langfilm des Filmemachers wurde als bester Spielfilm ausgezeichnet und erhielt ein Preisgeld von 36.000 Euro.

Der Film spielt in einer Plattenbausiedlung in Berlin-Gropiusstadt und erzählt die Geschichte von drei jungen Menschen, die an einem entscheidenden Wendepunkt ihres Lebens stehen.

Die Jury zeigte sich tief beeindruckt von der Intensität des Films: Die Figuren seien so lebendig und glaubwürdig, "dass wir gar nicht mehr wegschauen wollen".

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"Gropiusstadt Supernova" setzte sich bei dem renommierten Nachwuchsfestival gegen starke Konkurrenz durch. Insgesamt wurden Preise im Wert von 123.500 Euro vergeben. Die Preisverleihung fand in Saarbrücken statt und wurde von Schauspieler Eugene Boateng (40) und Moderatorin Simin Sadeghi moderiert.

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Das Filmfestival Max Ophüls Preis gilt als eines der wichtigsten Sprungbretter für junge Filmschaffende aus dem deutschsprachigen Raum. Für Regisseur Ben Voit bedeutet der Sieg einen bedeutenden Karriereschritt - und für Berlin einen weiteren preisgekrönten Film mit klarer Kante und großer emotionaler Wucht.

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