Neuer "James Bond" schon vor Kinostart veraltet: Muss er nochmal gedreht werden?

London - Der heiß ersehnte neue "James Bond"-Film soll im Oktober 2021 endlich weltweit in den Kinos starten - zwei Jahre nach dem ursprünglich geplanten Datum. Seitdem ist nicht nur einiges an Zeit vergangen, sondern auch viele der gezeigten Produkte sind mittlerweile veraltet.

Daniel Craig (52) stand für "James Bond – Keine Zeit zu sterben" mit Ana de Armas (32) vor der Kamera.
Daniel Craig (52) stand für "James Bond – Keine Zeit zu sterben" mit Ana de Armas (32) vor der Kamera.  © Universal Pictures International France

Oktober 2019, Februar 2020, 2. April 2020, November 2020, 31. März 2021: Immer wieder wurde der Starttermin für "James Bond – Keine Zeit zu sterben" aufgeschoben.

Grund dafür: die weltweit anhaltende Corona-Pandemie und damit einhergehende Kinoschließungen.

Nun wurde ein neues Datum bekannt gegeben: Am 8. Oktober 2021 soll der 25. Teil der Reihe nun endlich die Kinosäle erobern.

Diesmal soll allerdings nicht Corona schuld sein, sondern die mittlerweile veraltete Technik, die in dem Actionstreifen zu sehen ist.

Laut Sun handelt es sich dabei unter anderem um ein Smartphone von Nokia, das bereits im Oktober 2020 erschien, eine Uhr von Omega und sogar einen Champagner von Bollinger.

Die Sequenzen, in denen die Produkte auftauchen, soll MGM nun noch einmal drehen - auch auf Druck der Werbetreibenden, die ihre aktuellsten Artikel gut platziert sehen wollen.

Produkte, die im neuen James Bond auftauchen, sind jetzt schon veraltet

Für Daniel Craig soll es der letzte Bond-Streifen in seiner Karriere werden.
Für Daniel Craig soll es der letzte Bond-Streifen in seiner Karriere werden.  © Nicole Dove/DANJAQ and Metro Goldwyn Mayer Pictures/Universal Pictures /dpa

Gut möglich also, dass im fertigen Film dann das Nachfolgemodell des Handys zu sehen ist.

Noch wahrscheinlicher ist aber, dass die Stars von "Keine Zeit zu sterben" gar nicht noch einmal persönlich vor die Kamera treten, denn das wäre nicht nur äußerst kostspielig, sondern auch sehr zeitaufwendig.

Ähnlich gute Ergebnisse könnten die Verantwortlichen wohl auch erzielen, in dem sie die Produkte via Computer nachträglich durch neuere ersetzen.

Zumindest von offizieller Seite gibt es bisher Statement dazu, ob und in welchem Ausmaß Nachdrehs geplant sind.

Nun bleibt zu hoffen, dass der neue Bond wirklich im Herbst diesen Jahres in den Lichtspielhäusern anläuft.

Eine Veröffentlichung auf einem Streaming-Dienst schloss MGM zumindest schon aus, denn der Film stehe nicht mehr zum Verkauf.

Titelfoto: Nicole Dove/DANJAQ and Metro Goldwyn Mayer Pictures/Universal Pictures /dpa

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