187 Strassenbande: Bonez MC trauert um toten Rapper-Kollegen

Hamburg – Sie wollten noch zusammen performen, jetzt ist er tot - 187-Chef Bonez MC (34) trauert um Rap-Kollege Rebel Sixx (†26).

Der 187-Boss reiste im Februar durch die Karibik.
Der 187-Boss reiste im Februar durch die Karibik.  © Screenshot/Instagram, bonez187erz

Der 26-Jährige, der unter anderem für Hits wie "Rifle War" und "Fully Dunce" bekannt ist, wurde Sonntagabend in seinem Haus in "Bon Air Gardens" in Trinidad und Tobago erschossen.

Wie die Bravo zunächst berichtete, soll der Rapper in seinem Wohnzimmer gesessen haben, als plötzlich zwei Männer zur Tür reinstürmten und etliche Male auf ihn schossen.

Die eintreffenden Rettungskräfte brachten den Rap-Musiker ins Krankenhaus. Dort erlag er kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen.

Einen, den diese Nachricht besonders trifft, ist Bonez MC. Erst kürzlich hatte der Chef der 187 Strassenbande geplant, gemeinsam mit dem Dancehall-Künstler einen Song zu produzieren.

In seiner Instagram-Story trauerte der 34-Jährige um seinen acht Jahre jüngeren Rap-Kollegen. "Wir wollten eigentlich zusammenarbeiten, jetzt wurde er mit 26 Jahren erschossen. R.I.P.", schrieb Bonez zu einem Bild aus einem Musikvideo des Rappers. 

Doch die Bluttat ist kein Einzelfall. Immer wieder werden Rapper erschossen, die zugleich in kriminelle Banden-Geschäfte verstrickt sind. Erst im November wurde der US-amerikanische Rapper Lil Reese auf offener Straße niedergeschossen. Er schwebte danach lange in Lebensgefahr, überlebte die Attacke jedoch. 

187-Rapper als Stammgäste vor Gericht

In seiner Insta-Story trauert Bonez MC um den Rapper.
In seiner Insta-Story trauert Bonez MC um den Rapper.  © Screenshot/Instagram, bonez187erz

Auch die Mitglieder der 187-Strassenbande sind immer wieder in kriminelle Machenschaften verwickelt. 

Drogendelikte, Verstöße gegen das Waffengesetz oder Körperverletzung sind bei Bonez MC, Gzuz, Maxwell und Co. an der Tagesordnung. 

Derzeit muss sich Gzuz vor dem Hamburger Amtsgericht verantworten. In dem Prozess gegen den 32-Jährigen geht es unter anderem um Verstöße gegen das Waffengesetz, versuchten Diebstahl und Körperverletzung.

Sein Kollege Maxwell musste Mitte Juni vor dem Landgericht St. Georg erscheinen. Auch er war wegen des unerlaubter Besitzes von Betäubungsmitteln sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz angeklagt, kam aber mit einer Geldstrafe von 20.000 Euro davon.

Titelfoto: Screenshot/Instagram, bonez187erz

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