"Grateful Dead"-Sänger Bob Weir mit 78 Jahren gestorben
USA - Er war der Mitgründer der Psychedelic-Rockband "Grateful Dead". Nun ist Gitarrist Bob Weir im Alter von 78 Jahren gestorben.
Wie das Team des Sängers auf dessen Instagram-Account mitteilte, erlag der 78-Jährige einer Lungenerkrankung. Zuvor sei bei ihm im Juli 2025 Krebs diagnostiziert worden.
"Mit tiefer Trauer geben wir den Tod von Bobby Weir bekannt", heißt es in der Erklärung. "Er ist friedlich im Kreise seiner Lieben verstorben, nachdem er den Krebs auf eine Weise mutig bekämpft hatte, wie es nur Bobby konnte."
Und weiter: "Bobby wird für immer eine Leitfigur bleiben, dessen einzigartige Kunstfertigkeit die amerikanische Musik neu geprägt hat. Seine Arbeit hat mehr bewirkt, als nur Räume mit Musik zu füllen; sie war wie warmes Sonnenlicht, das die Seele erfüllte und eine Gemeinschaft, eine Sprache und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit schuf, das Generationen von Fans mit sich tragen."
Der Musiker wurde 1947 in San Francisco geboren. 1965 gründete er zusammen mit Freunden die Band "Grateful Dead", die mit Kult-Hits wie "Casey Jones", "Touch of Grey" oder "Truckin" maßgeblich das Lebensgefühl der 68er-Bewegung prägte.
Fans feiern "Grateful Dead" als Kultband
Die "Grateful Dead" wurden von einer treuen Fangemeinde begleitet. Sogenannte Deadheads zogen mit der Band von einem Auftritt zum nächsten. Die Musiker verdienten ihr Geld überwiegend durch Konzerte und nicht durch Plattenverkäufe.
Im Jahr 1995 löste sich die Band zunächst auf, doch später traten die Musiker rund um Bob Weir und Mickey Hart (82) wieder gemeinsam auf.
Titelfoto: MATT WINKELMEYER / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP
