Ihren Hit spielen sie heute noch: "Kling Klang"-Helden Keimzeit melden sich mit neuem Album und alten Hits zurück

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Von Birgit Zimmermann

Leipzig - Keimzeit sind zurück! Mit "Ach, die Menschen" veröffentlicht die "Kling Klang"-Band am 17. April ihr bereits 14. Album, geht zudem wieder auf Tour. Und wie steht es um den alten Hit?

Keimzeit-Frontmann Nobert Leisegang (65) im Leipziger Club Horns Erben, wo die Band am Dienstag ihr neues Album "Ach, die Menschen" vorstellte.
Keimzeit-Frontmann Nobert Leisegang (65) im Leipziger Club Horns Erben, wo die Band am Dienstag ihr neues Album "Ach, die Menschen" vorstellte.  © Jan Woitas/dpa

Zumindest Keimzeit-Sänger Norbert Leisegang (65) hat auch nach mehr als 30 Jahren noch Freude am erfolgreichsten Song der Band.

Er habe kein Problem damit, dass Keimzeit in erster Linie mit "Kling Klang" in Verbindung gebracht werde, sagte der 65-Jährige in einem dpa-Interview. Die Musiker spielten das Lied nahezu auf jedem Konzert. "Aber ich sehe uns nicht reduziert auf 'Kling Klang'", sagte Leisegang.

Keimzeit veröffentlichen gerade ihr 14. Album "Ach, die Menschen". Am Dienstagabend wurde es bei einem Record-Release-Event in Leipzig vorgestellt. In diesem Jahr wird die Band rund 40 Konzerte absolvieren.

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Den Erfolg von "Kling Klang" könne er nicht erklären, sagte Leisegang. "Vielleicht war es das Gefühl damals."

Mit Zeilen wie: "Bloß von hier weg, so weit wie möglich" trafen die Brandenburger 1993 offensichtlich den Nerv einer ganzen Generation, vornehmlich im Osten der Republik.

"Ich habe mir im Übrigen, was den Text angeht, gar keine großen Gedanken gemacht. Das musste irgendwie klingen, es musste singbar sein", erzählte Keimzeit. Dass ein Lied besonders gut bei Menschen ankomme, sei "ein Zauber, ein Mysterium".

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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