Los Angeles (USA) - Trauer in der Punk-Szene: Die langjährige Bassistin der US-Rockband "L7" Jennifer Finch ist am Samstag im Alter von 59 Jahren an den Folgen ihrer Krebserkrankung verstorben.
"Mit sehr schwerem Herzen müssen wir mitteilen, dass unsere geliebte Bandkollegin, Freundin und Mitverschwörerin Jennifer Finch heute von uns gegangen ist", schrieb L7 auf Instagram.
Über einen längeren Zeitraum habe Finch "mutig gegen ihren Hirntumor gekämpft" - jedoch ohne Erfolg. Wie Rolling Stone bekannt gab, veröffentlichte das Ensemble zusätzlich ein ausführliches Statement, in welchem sie ihrer Weggefährtin gedenken.
"Wir sind am Boden zerstört über den Verlust unserer geliebten Bandkollegin, Schwester und Freundin", zitierte das Magazin. Besonders ihre Persönlichkeit habe die 59-Jährige einzigartig gemacht.
"Ihr unbändiger Geist, ihr Humor und ihre grenzenlose Kreativität haben L7 geprägt und unser aller Leben für immer verändert". Ihre Bandkollegen bezeichneten Finch als ein "echtes Original", welches "kompromisslos nach seinen eigenen Regeln lebte".
Die Gruppe würdigte das kreative Schaffen der Verstorbenen und dankte ihr dafür von Herzen: "Wir lieben sie unendlich und werden sie immer in unseren Herzen tragen. Rest in Power, liebe Freundin."
Finch macht Hirntumor-Diagnose erst vor wenigen Wochen öffentlich
Erst vor wenigen Wochen machte die bekannte Bassistin ihre schwere Krebserkrankung öffentlich. "Nach der Diagnose bestand die Hoffnung, dass eine Behandlung ihr den Weg zurück in ein halbwegs normales Leben ebnen würde", schrieb ihr Management auf Social Media.
Doch der gewünschte Heilungsprozess verlief für die 59-Jährige anders, als erwartet: Nach unzähligen Komplikationen folgten Operationen über Operationen. Infolgedessen musste Finch intensiv medizinisch betreut werde.
Krankheitsbedingt und aufgrund unzähliger Behandlungen konnte die Bassistin nicht wie geplant an der "Last Hurrah"-Tour von L7 durch die USA und Kanada teilnehmen.