"Deichbrand" startet: Was Festivalbesucher wissen müssen
Nordholz - Norddeutschlands größtes Festival beginnt: Am Nachmittag rocken die ersten Bands die Bühnen des "Deichbrand"-Festivals. Was Besucher wissen müssen.
Rund 60.000 Besucher werden in diesem Jahr auf dem Festivalgelände in Nordholz an der Wurster Nordseeküste erwartet.
Laut den Veranstaltern sind mehr als 100 Acts geplant, die eine Musik-Mischung aus Rock, Hip-Hop, Pop, Indie und Elektro auf die Bühnen bringen.
Highlights sind unter anderem die amerikanische Punkrock-Band "Rise Against", das Berliner Duo "SDP", Rapper "Sido", "Materia", "Zartmann", "Ikkimel", die Indie-Pop-Band "Giant Rooks" und EDM-Band "Scooter".
Die Festivalgänger können sich auch auf etwas Neues freuen: In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal die Bühne "New Port". Dort wird das Line-up des Festivals um mehr als 30 Künstler aus der Elektro-Szene erweitert. Außerdem soll die neue Bühne mehr Platz für das Publikum bieten und einen besseren Sound haben.
Auch auf die letzten WM-Spiele müssen Hardcore-Fußballfans nicht verzichten. Sowohl das Spiel um Platz drei am Samstag als auch das WM-Finale am Sonntag werden übertragen.
"Deichbrand"-Festival: Erstmalig komplett bargeldlos
Für den Lebensmitteleinkauf vor Ort ist gesorgt: Im "SuperStore" können Camper von Donnerstag bis Sonntag täglich von 8 bis 22 Uhr einkaufen gehen. Rund 1600 Quadratmeter ist der Mega-Store groß und hat 14 Kassen.
Neben kühlen Getränken gibt es dort auch eine Pfandrückgabe. Über 150 Produkte von Backwaren, Obst und Gemüse bis hin zu Camping-Equipment und Hygieneartikeln werden dort angeboten.
Im "Infield" des Festivalgeländes wird von den Veranstaltern ein "vielfältiges Food-Line-Up" sowie mehrere Bars und kostenlose Trinkwasserstellen versprochen. Dort dürfen auch eigene Snacks mit hineingebracht werden, eigene Getränke sind aus Sicherheitsgründen hingegen nicht erlaubt.
Was sonst noch neu ist? Ab diesem Jahr ist das gesamte "Deichbrand"-Festival komplett bargeldlos. Auf dem Festivalgelände kann nur mit dem RFID-Chip bezahlt werden, welcher am Festivalbändchen befestigt ist.
Weitere Informationen zu der Bezahlmethode gibt es auf der Website des "Deichbrand"-Festivals.
Titelfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

