Nach Aufregung um Robin Schulz' Miss You-"Klau": Jetzt meldet sich sein Manager zu Wort

Osnabrück - Wie am Wochenende publik wurde, soll DJ Robin Schulz' (35) neuer Track "Miss You" nicht aus eigener Feder stammen, sondern frecherweise von einem Berliner Newcomer geklaut worden sein.

Robin Schulz (35) soll dem Newcomer Southstar den Track "Miss You" geklaut haben. (Archivbild)
Robin Schulz (35) soll dem Newcomer Southstar den Track "Miss You" geklaut haben. (Archivbild)  © Thomas Frey/dpa

Zu den schweren Vorwürfen äußerte sich der DJ zwar bislang noch nicht persönlich, verwies aber jetzt auf das Statement seines Managers Stefan Dabruck (47).

"Seit über 20 Jahren navigieren wir fair und mit großem Respekt vor allen Künstler:innen und deren kreative Arbeit", schrieb dieser auf Instagram.

Manchmal überrasche ihn die "Kühnheit von anderen Artists, Rechte und Werke bewusst zu missachten und daraus Kapital zu schlagen".

Sommerhaus der Stars: Beziehungsdramen und Trennung vor den Kameras im Sommerhaus: "Du bist das letzte Stück Scheiße"
Das Sommerhaus der Stars Beziehungsdramen und Trennung vor den Kameras im Sommerhaus: "Du bist das letzte Stück Scheiße"

Laut dem 47-Jährigen seien die Irritationen zu "Miss You" von ihm "erwünscht und von mir beschlossen, das habe ich über Robins Kopf hinweg entschieden." Schulz habe bis letzten Freitag auf einen gemeinsamen Remix gehofft.

Was der Manager des Erfolgs-DJs mit diesem Statement genau sagen will, bleibt unklar - und sorgt stattdessen für noch mehr Verwirrung.

Allerdings verspricht er in seinem Post auch, sich zeitnah mit weiteren Informationen und wichtigem Kontext zu melden.

Wir dürfen also gespannt bleiben.

Stefan Dabrucks Statement zu "Miss You"

Southstar auf Instagram

Missglückte Absprache oder gemeiner Diebstahl?

Der Berliner Newcomer Leon Kirschnek, alias Southstar, behauptete kürzlich, Schulz habe seinen Song, den er selbst vor rund einem Monat "gedroppt" habe, gestohlen. Das Posting wurde inzwischen jedoch wieder gelöscht. Warum? Unklar.

Rapper Bausa (33) solidarisierte sich kurze Zeit später mit dem bislang noch recht unbekannten Berliner.

Aber hat sich Schulz tatsächlich widerrechtlich an dem Material vergriffen? Laut dem Musikmagazin "Diffus" könne es sich hierbei auch um eine missglückte Absprache zwischen den beiden Labels der Musiker handeln.

So heißt es: "Denn Labelpolitik kann manchmal sehr komplex sein. Es ist jedoch mehr als fragwürdig, wenn am Ende ein:e Künstler:in steht, der:die das Gefühl hat, sein:ihr Song wurde geklaut."

Titelfoto: Thomas Frey/dpa

Mehr zum Thema Musik News: